Internationale Studien

Luxemburg nimmt an mehreren internationalen Studien teil:

  • am Programm zur internationalen Schülerbewertung (Programme for International Student Assessment, PISA);
  • an der Studie zum Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (Health Behaviour in School-aged Children, HBSC);
  • an der internationalen Studie zu computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (International Computer and Information Literacy Study, ICILS);
  • an der Studie zu sozialen und emotionalen Kompetenzen (Survey on Social and Emotional Skills, SSES).

Programm zur internationalen Schülerbewertung (PISA)

Die internationale PISA-Studie („Programme for International Student Assessment”) untersucht, inwieweit 15-jährige Schüler die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen erworben haben, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern und ihre Ausbildung fortzusetzen. Sie befasst sich mit den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Lesekompetenz.

Sie wird von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) koordiniert und findet seit 2025 alle vier Jahre statt (zuvor alle drei Jahre).

Luxemburg nimmt seit der Einführung im Jahr 2000 an PISA teil. Die Ergebnisse ermöglichen es, das luxemburgische Bildungssystem in einen internationalen Kontext einzuordnen und die Bildungspolitik zu beleuchten.

Für weitere Informationen:

Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC)

Die internationale HBSC-Studie („Health Behaviour in School-aged Children”) befasst sich mit dem Wohlbefinden, der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie den Lebensgewohnheiten von Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren. Sie untersucht zudem die sozialen und umweltbedingten Faktoren, die ihre Gesundheit beeinflussen.

Sie wird alle vier Jahre in mehr als 50 Ländern unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt und liefert international vergleichbare Daten. In Luxemburg basiert die Umsetzung auf einer Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit, dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend sowie der Universität Luxemburg, die für die wissenschaftliche Koordination zuständig ist.

Luxemburg nimmt seit einer Pilotphase im Jahr 1999 und seit 2006 regelmäßig daran teil. Die Ergebnisse tragen zur Ausrichtung der Gesundheits- und Jugendpolitik bei.

Für weitere Informationen:

Internationale Studie zu computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (ICILS)

Die internationale ICILS-Studie („International Computer and Information Literacy Study”) untersucht, wie junge Menschen digitale Technologien nutzen, um zu lernen, kreativ zu sein und zu kommunizieren, damit sie aktiv am schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Die Studie wird von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) koordiniert und findet alle fünf Jahre in mehreren Ländern statt.

Luxemburg hat 2018 zum ersten Mal und 2023 zum zweiten Mal daran teilgenommen, wobei alle 6e-Klassen (8. Klasse) der Sekundarstufe einbezogen wurden. Die Ergebnisse ermöglichen ein besseres Verständnis der digitalen Praktiken der Schüler und unterstützen die Entwicklung digitaler Kompetenzen in der Schule.

Für weitere Informationen:

Studie zu sozialen und emotionalen Kompetenzen (SSES)

Die internationale SSES-Studie („Survey on Social and Emotional Skills”) bewertet die sozialen und emotionalen Kompetenzen von Schülern, wie Zusammenarbeit, Durchhaltevermögen oder Empathie. Diese Fähigkeiten spielen eine wichtige Rolle für den schulischen Erfolg, das Wohlbefinden und die soziale Integration.

Diese von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) koordinierte Erhebung liefert Vergleichsdaten zwischen Ländern und Bildungskontexten.

Luxemburg nimmt 2026 zum ersten Mal teil. Die Ergebnisse werden ein besseres Verständnis der Entwicklung dieser Kompetenzen ermöglichen und die Bildungspolitik unterstützen.

Für weitere Informationen:

 

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