Die Rolle des Bildungssystems bei der Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Inwiefern muss das luxemburgische Bildungssystem umgestaltet werden, um Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, in einer zunehmend komplexen Welt aktiv, kompetent und verantwortungsvoll zu handeln? Der Themenbericht geht dieser Frage nach.
Auf Grundlage einer umfassenden Literaturanalyse sowie einer Befragung von Lehrkräften und weiteren Akteuren des Bildungssystems bietet die Veröffentlichung eine Bestandsaufnahme der aktuellen Unterrichtskultur in Luxemburg.
Die Analyse des Berichts stützt sich auf folgende vier Handlungsfelder:
- die Förderung der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts und die daraus abzuleitende Reform der Lehrpläne;
- die Weiterentwicklung von Unterrichts- und Bewertungspraktiken hin zu stärker individualisierten Ansätzen, welche eine aktive Beteiligung sowie eine Eigenverantwortung der Lernenden unterstützen, zu kooperativem Lernen und zu formativer Leistungsbewertung;
- die pädagogische Integration digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz;
- die Rolle und Unterstützung der Lehrkräfte in einem sich wandelnden Bildungssystem.
Auf Basis der Befunde des Berichts formuliert das Observatoire national de l’enfance, de la jeunesse et de la qualité scolaire (OEJQS) für diese vier Handlungsfelder insgesamt zehn Empfehlungen.