Fragen und Antworten: COVID-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich

Aussetzung des Präsenzunterrichts und der Aktivitäten vom 28. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021  

Unterricht und andere Aktivitäten werden am 11. Januar wiederaufgenommen, unter Vorbehalt der Einschränkungen, die bei den Fragen/Antworten weiter unten aufgeführt werden.

 

Allgemeine Fragen

Mein Kind wurde unter Quarantäne gestellt oder isoliert: Habe ich Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhand mit COVID-19?

Wenn Ihr Kind unter Quarantäne gestellt wurde, weil es in engem Kontakt mit einer infizierten Person war, oder wenn es isoliert wurde, weil es selbst infiziert ist, haben Sie Anspruch auf den Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19.

In beiden Fällen werden die für den Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch genommenen Tage nicht von den per Gesetz für den gewöhnlichen Urlaub aus familiären Gründen vorgesehenen Tagen in Abzug gebracht.

Sie können diesen außerordentlichen Urlaub auch in Anspruch nehmen, wenn Ihr Kind aufgrund eines positiven Falles in seiner Schulklasse nicht die Maison relais besucht. In der Tat wird in dieser Situation (Szenario 1) empfohlen, die Maison relais außerhalb der Schulzeit nicht zu besuchen.

Siehe hierzu auch die Fragen „Falls die Klasse meines Kindes abgeschirmt wird, weil ein Mitschüler positiv auf COVID-19 getestet wurde, darf mein Kind dann die Maison relais besuchen?“ und „Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse?“

Antragsformular und nützliche Informationen unter: http://guichet.lu/cocrf

Wie wird die Gesundheitsstrategie im Bildungswesen überwacht?

Die Verfolgung der gesundheitlichen Lage und die entsprechende Entscheidungsfindung erfolgen anhand eines „COVID-19 and Education“- Maßnahmenpaket. Es dient als Instrument für die Koordinierungsstelle des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die für die Erhebung der Daten in den Einrichtungen des Bildungswesens zuständig ist, und den Lenkungsausschuss (Comité de pilotage), der gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen je nach Sachlage ergreift. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Experten der Hygieneaufsicht, der Gesundheitsbehörde, des schulmedizinischen Dienstes, der Generaldirektion für die Grundschule, der Generaldirektion für den Sekundarunterricht sowie der Leiterin der Koordinierungsstelle zusammen.

Wo bekomme ich pädagogische Ratschläge und nützliche Informationen über Covid-19 im Bereich der Bildung?

Für Ihre Fragen steht Ihnen das Formular der Helpline des Ministeriums für Bildung auf www.schouldoheem.lu zur Verfügung.

Über die Helpline 8002-9090 erhalten Sie allgemeine Informationen über Maßnahmen im Bildungsbereich und pädagogische Ratschläge. Die Helpline ist werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 erreichbar.

Informationen finden Sie auch auf der Website des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Aktualität auf www.covid19.lu und in den nationalen Medien zu verfolgen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf oder mit Behinderungen habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich psychologische Ratschläge oder Unterstützung brauche?

Die Helpline 8002-9393 bietet psychologische Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien an, die sich in einer Stress- oder Konfliktsituation befinden oder mit der gegebenen Situation überfordert sind. Die Helpline ist täglich, auch an den Feiertagen, von 8 bis 22 Uhr besetzt, und das bis zum 10. Januar 2021.

Das CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires) ist auch im Kontext der Covid-19-Pandemie für Schüler, Eltern und Lehrpersonal da, um ihnen zuzuhören, sie zu beraten und zu begleiten:

- telefonisch über 247-75910;
- mittels persönlicher Konsultation (gratis und nur nach Vereinbarung);
- per Online-Konsultation auf Anfrage.

Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, auch während der Schulferien, von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Kontakt: Facebook und Messenger: @cepasluxembourg, E-Mail: info@cepas.public.lu, Internetseite: www.cepas.lu

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten mit Kindern finden?

Die Seiten www.schouldoheem.lu bieten Schülern, Eltern und Lehrkräften eine große Auswahl an didaktischem Material und einen gratis Zugang zu Webseiten mit pädagogischen Inhalten von hoher Qualität, um so die Kontinuität des Lernens zu gewährleisten.

Auf den Seiten von „Kannerdoheem“ finden Sie eine Vielzahl von Aktivitäten und spielerische sowie unterhaltsame Ideen für Kinder von 1 bis 4 Jahren sowie von 4 bis 12 Jahren, die man zuhause oder mit Freunden umsetzen kann. Zum Nachdenken, zur Förderung der Kreativität, um an andere zu denken, um in Bewegung zu bleiben – ohne die Bastelfans zu vergessen!

Auf www.aktivdoheem.lu finden Sie Ratschläge, um körperlich fit zu werden oder zu bleiben. Die Aktivitäten decken vier Kategorien ab: Eltern mit Kindern, Jugendliche, Senioren und kleine Kindergruppen.

Wo finde ich Informationen über COVID-19?

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf www.covid19.lu.
Sie können auch die Nummer 247-65533 anrufen.

Betreuungseinrichtungen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Krippen und Minikrippen?


Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Im Freien brauchen Kinder unter 13 Jahren keine Maske zu tragen. Sie sind hier von den Social-Distancing-Regeln freigestellt.

Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Wenn zwischen Erwachsenen der Abstand zueinander weniger als zwei Meter beträgt, wird empfohlen, eine Maske, Bandana/Buff oder Schal über Mund und Nase zu tragen. Die Regeln des Social-Distancing und das Tragen einer Maske sind beim Kontakt mit Außenstehenden obligatorisch.

Personal, das mit kleinen Kindern arbeitet, kann nicht dauernd das Gesicht bedecken, da die Kinder den Gesichtsausdruck sehen müssen.

Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.


Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Wenn möglich wird darauf geachtet, dass immer die gleichen Kinder in ein und derselben Gruppe betreut werden.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungseinrichtungen für Schulkinder?

Die Aktivitäten finden wenn möglich in festen Gruppen statt. Maximal können 10 Kinder an ein und derselben Aktivität teilnehmen.  

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Aktivitäten mit Körperkontakt sind zu vermeiden.

Beim Essen dürfen höchstens 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.

Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren abgeraten. Bei Kindern ab 6 Jahren besteht Maskenpflicht, sobald die Kinder von ihrem Stuhl aufstehen und sich im Raum bewegen.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Zwischen den Mitarbeitern der Betreuungseinrichtung sollte immer dann, wenn ein zwischenmenschlicher Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, eine Maske, ein Bandana (Buff) oder Schal über Nase und Mund getragen werden.

Beim Kontakt mit einer außenstehenden Person gelten die Abstandsregeln sowie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes.


Falls die Klasse meines Kindes abgeschirmt wurde, weil ein Mitschüler positiv auf COVID-19 getestet wurde, darf mein Kind dann die Maison relais besuchen?

Wenn eine Klasse im Schulgebäude abgeschirmt wird, wird empfohlen, dass die Schüler außerhalb der Schulzeit keine Betreuungsstruktur besuchen.

Sind die Eltern jedoch nicht in der Lage das Kind zu Hause zu betreuen, wird die Maison relais aufgefordert, das Kind aufzunehmen und weitgehend abzuschirmen. Wenn das Kind über 6 Jahre alt ist, muss es eine Maske tragen.

Siehe auch unten die Frage „Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse?“.

Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungseinrichtung. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt.

Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es die Betreuungsstruktur nicht besuchen.Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt.

Die Verordnung für den Test erhalten Sie per E-Mail von den Diensten des Bildungsministeriums.

Grundschule und Sekundarschule

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Schulen ?

Um die Ansteckungsgefahr in den Schulen weiterhin gering zu halten, werden die notwendigen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen beibehalten:

Im Klassenzimmer:

  • begrenzter Bewegungsfluss der Schüler,
  • fester Platz für jeden Schüler,
  • Be- und Entlüftung in regelmäßigen Abständen und unter Berücksichtigung der Sicherheit der Schüler (siehe Punkt 3.3 der Vorschriften für das Personal der Grundschulen und Punkt 3.2 der Vorschriften für das Personal der Sekundarschulen)
  • Installierung von Kohlendioxiddetektoren, um die Luftqualität zu messen,
  • regelmäßige Reinigung der Oberflächen,
  • verstärkte Handhygiene (Händewaschen vor Unterrichtsbeginn, nach jeder Pause, nach dem Toilettengang, vor und nach jedem Essen)
  • Sozialhygiene: in die Armbeuge husten und niesen, Körperkontakt vermeiden (sich ohne Handschlag begrüßen usw.).
Damit alle Schulen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen unter der größtmöglichen Sicherheit funktionieren können, wird eine neue Large-Scale-Testkampagne für Kinder und Jugendliche von 4 bis 19 Jahren, sowie für das Lehrpersonal und alle anderen Beschäftigten des nationalen Bildungswesens organisiert.
 

Auf dem Schulgelände:

  • Maskenpflicht (siehe nächste Frage)
  • versetzte Pausen,
  • regelmäßige Reinigung der Sanitärräume,
  • Verringerung der Personenkontakte außerhalb der Klassenzimmer,
  • berufliche Besprechungen von mehr als 4 Personen per Videokonferenz,
  • Einzeltermine für die Elterngespräche,
  • Organisation der Bewegungsflüsse.

In den Sekundarschulen können ergänzende Maßnahmen ergriffen werden, wie z. B. Maskenpflicht im Klassenzimmer wenn die Schüler an ihrem Platz sitzen oder abwechselnde Anwesenheit der Klassen der Oberstufe (classes supérieures) (z. B. nur jede zweite Woche vor Ort).

Wie funktioniert der Wechselunterricht für die Klassen der Oberstufe (classes supérieures) bis zu den Karnevalsferien?

Um die Zahl der Schüler, die zum gleichen Zeitpunkt in den Schulen anwesend sind, zu verringern, werden demnach die oberen Klassen bis zu den Karnevalsferien abwechselnd in Form von Präsenzunterricht und Fernunterricht unterrichtet.

Betroffene Klassen

·         die 4e, 3e und 2e Klassen des klassischen Sekundarunterrichts,

·         die 4e, 3e und 2e Klassen des allgemeinen Sekundarunterrichts,

·         folgende Klassen des Berufsausbildungszweigs: 4TP, 3TP, 2TP, DP1 und DP2.

Wechselunterricht

Die Schulen entscheiden frei über ihr Wechselmodell:

·         Einteilung der Klassen in A- und B-Gruppen

·         oder Unterricht für die gesamte Klasse abwechselnd in Form von Präsenzunterricht und Homeschooling.

Es kann wöchentlich oder täglich abgewechselt werden.

Aufrechterhaltung des wöchentlichen Stundenplans

Der Plan der wöchentlichen Kurse wird aufrechterhalten, es wird kein Inhalt gestrichen und die Lernfortschritte folgen weiterhin dem normalen Verlauf. Für die Schüler herrscht sowohl für den Präsenzunterricht als auch für das Homeschooling Anwesenheitspflicht.

Fernunterricht (Homeschooling)

Die Lehrkräfte können ihren Unterricht in Echtzeit (Streaming) über die MS Teams-Plattform übertragen. Sie können auf jedes ihnen am angemessensten erscheinende Medium zurückgreifen (gefilmter Unterricht, PowerPoint-Präsentation usw.). Anhand der MS Teams-Funktionen haben die Schüler, die den Unterricht von zu Hause aus verfolgen, jederzeit die Möglichkeit, mit der Lehrkraft und ihren Mitschülern zu interagieren.

In dem pädagogischen Leitfaden Roadmap #digital_léieren finden Schüler und Lehrkräfte Tipps für einen effizienten Fernunterricht.

Bewertung und Semester

Um die Organisation der Klassenarbeiten unter bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen, wird das Schuljahr nunmehr für die oberen Klassen (mit Ausnahme der Abschlussklassen) sowie für alle Klassen des Sekundarunterrichts in zwei Semester eingeteilt: Siehe nächste Frage.

Warum wird das Schuljahr im Sekundarunterricht in Semester eingeteilt?

Um die Organisation der Klassenarbeiten unter bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen, wird das Schuljahr nunmehr für alle Klassen des Sekundarunterrichts in zwei Semester eingeteilt:

  • vom 15. September 2020 bis zum 12. Februar 2021,
  • vom 22. Februar 2021 bis zum 15. Juli 2021.

In jedem Semester werden mindestens gleich viele Klassenarbeiten geschrieben, wie ursprünglich für ein Trimester vorgesehen.

Damit die Schüler der Abschlussklassen sich bestmöglich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten können, findet für sie weiterhin ausschließlich Präsenzunterricht statt. 

Muss mein Kind in der Schule eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines sonstigen Mund-Nasen-Schutzes) ist Kindern unter zwei Jahren untersagt, und bei Kindern unter 6 Jahren wird davon abgeraten.

Für Kinder über 6 Jahren herrscht Maskenpflicht im öffentlichen Transport und im Schulbus, im Schulgebäude und außerhalb des Klassenzimmers. Wenn die Schüler an ihrem Platz sitzen, ist das Tragen einer Maske fakultativ. Auch in den Grundschulen ist das Tragen einer Maske auf dem Pausenhof fortan empfohlen.

Sekundarschulen können frei über eine Maskenpflicht während des Unterrichts im Klassenzimmer entscheiden.

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Ja, Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Findet der Sport- und Schwimmunterricht statt?

Der Sportunterricht findet unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen statt:

  • Aktivitäten im Freien werden bevorzugt,
  • bevorzugt Einzelsport,
  • Mannschaftssport in Gruppen von maximal 4 Schülern,
  • Maskenpflicht ab 6 Jahren auf dem Weg in die Sporthalle bzw. ins Schwimmbad, in den Umkleidekabinen und bis zum Beginn der Aktivitäten,
  • Händewaschen vor und nach dem Unterricht.

Während der körperlichen Betätigung ist das Tragen der Maske nicht nötig.

Aufgrund der aktuell geltenden Regeln in den Schwimmbädern kann der Schwimmunterricht nicht in allen Fällen stattfinden. Er wird durch anderen Sportunterricht oder Aktivitäten im Freien ersetzt.

Sind die Schulkantinen geöffnet?

In den Schulkantinen gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Maskenpflicht auf dem Weg dorthin bis zum Hinsetzen an einen Tisch
  • höchstens 4 Personen an einem Tisch
  • Händewaschen vor und nach dem Essen
  • Selbstbedienungsbuffets sind verboten
  • In den Sekundarschulen gibt es zudem weiterhin die „Frupstuten“ (warme Lunchtüten): Die Schüler können dann ihre „Frupstut“ oder sonstige Snacks in eigens dafür vorgesehenen Klassenzimmern essen, wobei nicht mehr als 10 Personen im Klassenzimmer anwesend sein dürfen.

 

Dürfen schulergänzende Aktivitäten und Praktika weiterhin stattfinden?

Alle Klassenfahrten, Besichtigungen und Ausflüge werden abgesagt.

Die Besichtigung der Sekundarschulen für die Schüler des Zyklus 4.2 im Rahmen der Orientierung (ORIKA) werden ebenfalls abgesagt: Die Sekundarschulen werden gebeten, ersatzweise virtuelle Besichtigungen und Videokonferenzen anzubieten.

In den Grundschulen bleiben pädagogische Auflüge in den Wald weiterhin erlaubt. Es dürfen höchsten zwei Klassen gemeinsam einen solchen Tag organisieren.

Praktika der Schüler des klassischen und des allgemeinen Sekundarunterrichts dürfen nur im Falle einer Genehmigung des Ausbildungsbetriebs stattfinden.

Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen? (Szenario 1)

Die positiv getestete Person wird zu Hause isoliert.

Die betroffene Klasse wird von den anderen Klassen abgeschirmt. Sie wird nicht unter Quarantäne gestellt.

Schüler über 6 Jahre und Lehrer müssen während der 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person und während der Testphase eine Maske tragen.

Die Schüler sind vom Sport- und Schwimmunterricht befreit. Die Klasse begibt nicht auf den Pausenhof, während andere Klassen dort sind.

Es wird empfohlen, dass Schüler aus der Grundschule zu Hause zu Mittag essen. In der Sekundarschule essen die Schüler in ihren Klassenzimmern (es besteht die Möglichkeit, Frupstuten zu bestellen).

Die Schüler, die keine andere Möglichkeit haben, sich in die Schule zu begeben, können weiterhin den Schultransport benutzen, sofern sie der Maskenpflicht nachkommen.

Es wird den betroffenen Schülern und Lehrern empfohlen, während der Zeit in der die Klasse abgeschirmt ist, ihre sozialen Kontakte außerhalb der Schule zu reduzieren. Die Abschirmung endet zwangsläufig am achten Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person.

Sie haben Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19 um ihr Kind außerhalb der Schulzeit zu betreuen.

 

Testing

Die Personen, die in der Schule mit einer positiv getesteten Person in Kontakt waren, werden ermittelt (Contact Tracing) und aufgefordert, sich frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person testen zu lassen.

Dieser Test kann entweder in einem Labor für medizinische Analysen oder durch ein mobiles Testteam in der Schule erfolgen. Sie werden vom Klassenlehrer (titulaire de classe / régent) informiert, wenn die Klasse Ihres Kindes in der Schule getestet wird.

Auch wenn der Test in der Schule stattfindet, haben Sie immer noch die Wahl, Ihr Kind in einem Labor testen zu lassen: In diesem Fall händigt der Klassenlehrer Ihrem Kind die Testanordnung aus. Wenn Sie einverstanden sind, dass Ihr Kind in der Schule getestet wird, werden Sie gebeten, eine Einverständniserklärung (attestation de consentement) zu unterzeichnen. In diesem Fall erhalten Sie die Testanordnung nicht: Sie wird direkt an das Nationale Gesundheitslaboratorium (LNS) übermittelt, welches gemeinsam mit dem Ministerium für die mobilen Testteams zuständig ist.

Was passiert bei mehreren positiven Fällen in einer Klasse einer Schule?

Positiv getestete Personen werden zu Hause isoliert.

Die Personen, die in der Schule mit den positiv getesteten Personen in Kontakt waren, werden ermittelt (contact tracing) und getestet.

Die Klasse wird unter Quarantäne gestellt bis das negative Testergebnis eingetroffen ist.

Lehrer, die die Hygiene- und Schutzmaßnahmen respektiert haben, werden nicht in Quarantäne gestellt.

Was passiert bei einer Infektionskette in der Schule meines Kindes?

Wenn sich mehrere Personen in einer Schule angesteckt haben werden auf Empfehlung des Comité de pilotage „Covid-19 and Education“ (Experten des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen. Diese Maßnahmen können unterschiedlich sein und werden je nach Sachlage vom Gesundheitsministerium oder vom Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend getroffen. Dabei kann es sich um folgende Maßnahmen handeln:

  • Testen eines Großteils oder sogar der Gesamtheit der Schulgemeinschaft,
  • Maskenpflicht im Klassenzimmer,
  • Verordnung einer Quarantäne für mehrere Klassen bis hin zur gesamten Schulgemeinschaft,
  • Einstellung bestimmter Aktivitäten (Klassenfahrten usw.),
  • vorübergehender Fernunterricht für bestimmte oder sogar alle Klassen,
  • Schließung der gemeinsam genutzten Bereiche (Schulkantinen, Bibliothek usw.).

 

Wird mein Kind regelmäßig getestet werden?

Es kann sein, dass Ihr Kind im Rahmen des Large Scale Testing eingeladen wird, sich testen zu lassen. Es kann getestet werden, wenn es in seiner Klasse oder Schule einen oder mehrere positive Fälle gibt.

Wann werden die mobilen Testteams in einer Schule eingesetzt?

Wenn es einen einzigen positiven Fall in einer Klasse gibt, wird die ganze Klasse abgeschirmt, und die Schüler und Lehrkräfte werden aufgefordert, sich testen zu lassen. Siehe weiter oben unter „Was passiert bei einem positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen (Szenario 1)?“

In diesem Fall kann frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem positiven Fall ein mobiles Testteam zum Einsatz in der Schule kommen, um die Schüler der betroffenen Klasse zu testen. Dieser Einsatz findet nicht automatisch statt: Er hängt von den Verfügbarkeiten der mobilen Teams ab. Sie werden entsprechend vom Klassenlehrer (titulaire / régent) informiert.

Auch wenn der Test in der Schule stattfindet, haben Sie immer noch die Wahl, Ihr Kind in einem Labor testen zu lassen: In diesem Fall händigt der Klassenlehrer Ihrem Kind die Testanordnung aus.

Wenn Sie einverstanden sind, dass Ihr Kind in der Schule getestet wird, werden Sie gebeten, eine Einverständniserklärung (attestation de consentement) zu unterzeichnen. In diesem Fall erhalten Sie die Testanordnung nicht: Sie wird direkt an das Nationale Gesundheitslaboratorium (LNS) übermittelt, welches gemeinsam mit dem Ministerium für die mobilen Testteams zuständig ist.

Was passiert mit den gefährdeten Schülern und Lehrkräften?

Ihr Arzt muss Ihnen bescheinigen, dass Ihr Kind gefährdet ist.

Die Lehrkräfte stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien für den Fernunterricht zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Website www.schouldoheem.lu freien Zugang zu Unterrichtsmaterialen.

Die Lehrkräfte erhalten von ihrem Arzt eine Bescheinigung darüber, dass sie gefährdet sind. Diese Bescheinigung ist vom Arbeitsmediziner zu bestätigen. Sie unterrichten dann gemäß den mit ihrem Schulleiter oder Regionaldirektor vereinbarten Modalitäten.

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es

 krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

 mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Kommunaler Musikunterricht

Findet der Musikunterricht in den Gemeinden statt?

Bis auf Weiteres sind ausgesetzt:

  • die Kurse und Aktivitäten im Bereich Instrumentalensemble/Vokalensemble, Orchester, Chor, Gesangverein usw.

Die anderen Kurse, Individual- oder Gruppenkurse, einschließlich der Tanzkurse, werden ab dem 11. Januar 2021 als Präsenzkurse wiederaufgenommen, dies unter Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Diese werden ausführlich in der Mitteilung an die kommunalen Musikschulen aufgeführt.

 

Außerschulische Aktivitäten

Dürfen Jugendaktivitäten stattfinden (Jugendhäuser, Jugendverbände, usw.)?

Jugendaktivitäten dürfen unter strenger Einhaltung von folgenden Schutzmaßnahmen stattfinden:

  • Maskenpflicht in Gebäuden und im Freien (außer während der sportlichen Aktivitäten);
  • Aktivitäten in Gruppen von höchstens 4 Jugendlichen;
  • keine Übernachtungen.

Außerdem dürfen sich in den Jugendhäusern höchstens 4 Personen gemeinsam in einem Raum treffen oder an einem Tisch essen. Aktivitäten im Freien sollten bevorzugt werden.

Die Aktivitäten der Pfadfinder, der LASEP, der LASEL usw. sind nur im Freien gestattet.

 

Berufsausbildung

Wie funktioniert der für die Klassen des Berufsausbildungszweigs bis zu den Karnevalsferien beschlossene Wechselunterricht?

Für die Klassen der Technikerausbildung (mit Ausnahme der Abschlussklassen) und die Klassen des Vollzeitsystems des ersten und zweiten Jahres des DAP gilt bis zu den Karnevalsferien Wechselunterricht (siehe weiter oben „Wie funktioniert der für die oberen Klassen bis zu den Karnevalsferien beschlossene Wechselunterricht?“).

Die Kurse werden so logisch wie möglich auf Präsenzunterricht und Homeschooling aufgeteilt: Die Kurse in der Werkstatt und im Labor sowie die Kurse der dualen Ausbildung werden vorzugsweise in Form von Präsenzunterricht abgehalten, während die theoretischen Kurse und die Kurse der Ausbildungen im Vollzeitsystem in erster Linie im Homeschooling stattfinden.

Der Ablauf der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bleibt wie bisher und ist von den in den Sekundarschulen im November und Dezember getroffenen Maßnahmen nicht betroffen.

Was die Praktika, die im Rahmen verschiedener Ausbildungen im Vollzeitsystem absolviert werden müssen, angeht, so wird von der Abteilung für Berufsausbildung des Ministeriums gemeinsam mit dem Praktikumsbüro der einzelnen Schulen und den Berufskammern entschieden, ob sie stattfinden können oder nicht. Die Schüler werden von der Schulleitung informiert, ob ihr Praktikum stattfindet oder verschoben wird.

Kann ein Auszubildender, dessen Klasse wegen eines isolierten positiven Falles abgeschirmt wurde, in seinen Ausbildungsbetrieb gehen?

Wenn ein isolierter positiver Fall in der Klasse auftritt, informiert die Schule den Ausbildungsbetrieb.

Wenn das Unternehmen dem Auszubildenden ständiges Tragen der Maske und die Einschränkung sozialer Kontakte nicht garantieren kann, wird empfohlen, dass das Unternehmen den Schüler für die Dauer seiner Abschirmung vom Unterricht freistellt.

 

 

Erwachsenenbildung

Kann ich weiterhin meine Kurse der Erwachsenenbildung besuchen?

Die Kurse der Erwachsenenbildung finden unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Form von Präsenzunterricht, Fernunterricht oder Hybridunterricht statt (blended learning). (Stand 11.1.2021)

Die Teilnehmer werden vom Kursleiter informiert, ob etwaige Änderungen an der Organisation der Kurse vorgenommen werden.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten im Rahmen der Erwachsenenbildung?

Die in der Erwachsenenbildung einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind in dem Dokument „nous protéger - vous protéger - me protéger“ beschrieben.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Wenn nötig, können Sie einen Termin mit einem Berater der Erwachsenenbildung am Standort Kirchberg vereinbaren.

Bitte erscheinen Sie nicht ohne vorherige Anmeldung.

Zum letzten Mal aktualisiert am