Fragen und Antworten: COVID-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich.

 

ACHTUNG: Die Fragen und Antworten werden zurzeit aktualisiert. Für Informationen auf Französisch klicken Sie bitte hier.

Allgemeine Fragen

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es:

krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Wo finde ich pädagogische Ratschläge und nützliche Informationen in Bezug auf COVID-19 und das Bildungssystem?

Sie können Ihre Fragen über das Formular der Helpline des Bildungsministeriums auf www.schouldoheem.lu stellen.

Über die Helpline 8002-9090 bekommen Sie allgemeine Informationen über die Maßnahmen im Bildungswesen und pädagogische Ratschläge. Die Helpline ist werktags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt.

Sie können sich ebenfalls über die Webseiten des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend informieren unter www.men.lu.

Des Weiteren können Sie alle aktuellen Entwicklungen auf www.covid19.lu verfolgen.

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten mit Kindern finden?

Die Seiten www.schouldoheem.lu bieten Schülern, Eltern und Lehrkräften eine große Auswahl an didaktischem Material und einen gratis Zugang zu Webseiten mit pädagogischen Inhalten von hoher Qualität, um so die Kontinuität des Lernens zu gewährleisten.

Auf den Seiten von „Kannerdoheem“ finden Sie Aktivitäten und spielerische sowie unterhaltsame Ideen für Kinder von 1 bis 4 Jahren sowie von 4 bis 12 Jahren, die man zuhause oder mit Freunden umsetzen kann. Zum Nachdenken, zur Förderung der Kreativität, um an andere zu denken, um in Bewegung zu bleiben – ohne die Bastelfans zu vergessen!

Auf www.aktivdoheem.lu finden Sie Ratschläge, um körperlich fit zu werden oder zu bleiben. Die Aktivitäten decken vier Kategorien ab: Eltern mit Kindern, Jugendliche, Senioren und kleine Kindergruppen.

Auf der Website www.kannerzäit.lu sind Ideen für Familienfreizeitaktivitäten zu finden, die in der Natur, zu Hause, im Museum, im Theater usw. trotz der geltenden COVID-Einschränkungen möglich sind.

 

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Rat oder psychologische Betreuung brauche?

Die Helpline 8002-9393 bietet psychologische Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien, die sich in einer Stress- oder Konfliktsituation befinden oder mit der gegebenen Situation überfordert sind. Sie können sie werktags von 8 bis 18 Uhr erreichen. Die Helpline fasst die Dienstleistungen des CePAS und des ONE zusammen.

Beim CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires), der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung, finden Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein offenes Ohr und können sich hier telefonisch beraten lassen. Ein persönliches Gespräch vor Ort ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Das ONE (Nationales Kinderbüro) unterstützt Familien über private Dienstleister, die einen Vertrag mit dem ONE abgeschlossen haben.

Wie wird die Gesundheitsstrategie im Bildungswesen überwacht?

Die Verfolgung der gesundheitlichen Lage und die entsprechende Entscheidungsfindung erfolgen anhand eines „COVID-19 and Education“- Maßnahmenpaket. Es dient als Instrument für die Koordinierungsstelle des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die für die Erhebung der Daten in den Einrichtungen des Bildungswesens zuständig ist, und den Lenkungsausschuss (Comité de pilotage), der gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen je nach Sachlage ergreift. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Experten der Hygieneaufsicht, der Gesundheitsbehörde, des schulmedizinischen Dienstes, der Generaldirektion für die Grundschule, der Generaldirektion für den Sekundarunterricht sowie der Leiterin der Koordinierungsstelle zusammen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit spezifischem Förderbedarf oder mit Behinderungen habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

Wo finde ich Informationen über COVID-19?

Auf der Webseite www.covid19.lu finden Sie alle nötigen Informationen.

Sie können sich aber auch an die Telefonnummer 247-65533 wenden.

 

 

Tragen der Maske (oder sonstiger Mittel, um Mund und Nase abzudecken)

Muss mein Kind in der Schule eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines anderen Schutzes über Nase und Mund) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten und wird für Kinder des Zyklus 1 (im Allgemeinen Kinder unter sechs Jahren) nicht empfohlen.

Ab dem Zyklus 2 (im Allgemeinen Kinder über sechs Jahren) ist das Tragen einer Maske obligatorisch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Schülertransport, innerhalb des Schulgebäudes und bei Bewegungen im Klassenzimmer und im Pausenhof. Während des Sportunterrichts muss keine Maske getragen werden.

Schüler mit spezifischem Förderbedarf können von der Maskenpflicht entbunden werden.

Ist in den Schulen und Betreuungseinrichtungen das Tragen von Schutzmasken jeglicher Art (Buff, Schal usw.) gestattet?

Laut den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde sind Schals, Buffs und Stoffmasken erlaubt. Sie müssen Mund und Nase abdecken.

Das Ministerium verteilt regelmäßig Schutzmasken unterschiedlicher Art (Buffs, OP-Masken, FFP2-Masken) an die Schulen.

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Ja, Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Tests

Wie wird im Bildungswesen getestet?

Derzeit läuft eine Large Scale Testing-Kampagne für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 19 Jahren, Lehrkräfte und sonstiges Personal des Bildungswesens, um eine sichere Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Osterferien zu gewährleisten.

Betroffene, die noch keine Einladung erhalten haben, können sich per E-Mail an testing@men.lu unter Angabe ihrer Sozialversicherungsnummer beim Ministerium melden.

Ab der Woche vom 19. April kommen Schnelltests zur Eigenanwendung in den Schulen zum Einsatz. Mehr dazu erfahren Sie auf der Website www.edutesting.lu.

Wird mein Kind regelmäßig getestet ?

Ab der Woche vom 19. April 2021 bis zu den Sommerferien am 15. Juli 2021 bekommen die Schulen Schnelltests zur Eigenanwendung zur Verfügung gestellt, damit jeder Schüler und jedes Mitglied des Personals sich einmal wöchentlich testen kann. Mehr dazu erfahren Sie auf der Website www.edutesting.lu.

Ihr Kind erhält weiterhin die Einladungen, um sich im Rahmen des Large Scale Testing (PCR-Test) testen zu lassen.

Es kann auch getestet werden, wenn seine Klasse oder seine Schule von einem oder mehreren positiven Fällen betroffen ist (PCR-Test).

Die Selbsttests sollen die anderen Tests nicht ersetzen, sondern ergänzen.

 

Wann werden die mobilen Testteams in einer Schule eingesetzt?

Wenn es einen einzigen positiven Fall in einer Klasse gibt, wird die ganze Klasse abgeschirmt, und die Schüler und Lehrkräfte werden aufgefordert, sich testen zu lassen. Siehe weiter unten unter „Was passiert in der Schule bei einem positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen (Szenario 1)?“

In diesem Fall kann frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem positiven Fall ein mobiles Testteam zum Einsatz in der Schule kommen, um die Schüler der betroffenen Klasse zu testen. Dieser Einsatz findet nicht automatisch statt: Er hängt von den Verfügbarkeiten der mobilen Teams ab. Sie werden entsprechend vom Klassenlehrer (titulaire / régent) informiert.

Auch wenn der Test in der Schule stattfindet, haben Sie immer noch die Wahl, Ihr Kind in einem Labor testen zu lassen: In diesem Fall händigt der Klassenlehrer Ihrem Kind die Testanordnung aus.

Die mobilen Teams können so alle Schüler der Schulen testen, in denen eine erhöhte Zahl von COVID-19-Fällen festgestellt wurde.

Wenn Sie einverstanden sind, dass Ihr Kind in der Schule getestet wird, werden Sie gebeten, eine allgemeine Einverständniserklärung (attestation générale de consentement) zu unterzeichnen. In diesem Fall erhalten Sie die Testanordnung nicht: Sie wird direkt an das Nationale Gesundheitslaboratorium (LNS) übermittelt, welches gemeinsam mit dem Ministerium für die mobilen Testteams zuständig ist.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den Betreuungseinrichtungen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Krippen und Minikrippen?

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt.

Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

 

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Alle Mitglieder des Personals sind angehalten, einen Mindestabstand von zwei Metern zu den Arbeitskollegen zu halten. Es wird dringend empfohlen, vorzugsweise einen transparenten Mund-Nasen-Schutz zu tragen, denn es ist wichtig, dass die Kinder den Gesichtsausdruck sehen können. Ein Gesichtsschutz aus Kunststoff (visière) ist jedoch nicht gestattet.

Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Wenn möglich wird darauf geachtet, dass immer die gleichen Kinder in ein und derselben Gruppe betreut werden.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungseinrichtungen für Schulkinder?

Die Aktivitäten finden in festen Gruppen statt. Maximal können 10 Kinder an ein und derselben Aktivität teilnehmen.  

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Aktivitäten mit Körperkontakt sind zu vermeiden.

Beim Essen dürfen höchstens 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.

Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern des Zyklus 1 abgeraten. Ab dem Zyklus 2 und für alle Erwachsenen ist das Tragen einer Maske obligatorisch.

Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren abgeraten. Bei Kindern ab 6 Jahren besteht Maskenpflicht, sobald die Kinder von ihrem Stuhl aufstehen und sich im Raum bewegen.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.


Falls die Klasse meines Kindes abgeschirmt wurde, weil ein Mitschüler positiv auf COVID-19 getestet wurde, darf mein Kind dann die Betreuungseinrichtung (Maison relais) besuchen?

Wenn eine Klasse im Schulgebäude abgeschirmt wird, wird empfohlen, dass die Schüler außerhalb der Schulzeit keine Betreuungseinrichtung besuchen.

Sind die Eltern jedoch nicht in der Lage das Kind zu Hause zu betreuen, wird die Maison relais aufgefordert, das Kind aufzunehmen und weitgehend abzuschirmen.

Siehe auch unten die Frage „Was passiert in der Schule bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen? (Szenario 1)“.

Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungseinrichtung. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt.

Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es die Betreuungsstruktur nicht besuchen.Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt.

Ein Rezept wird Ihnen vom Gesundheitsamt (Direction de la Santé) zugestellt.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Grund- und Sekundarschule

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Schulen ?

Um die Ansteckungsgefahr in den Schulen gering zu halten, sind die notwendigen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten

Im Klassenzimmer:

  • Maskenpflicht für alle Erwachsenen und Schüler ab dem Zyklus 2,
  • begrenzter Bewegungsfluss der Schüler,
  • fester Platz für jeden Schüler,
  • Be- und Entlüftung in regelmäßigen Abständen und unter Berücksichtigung der Sicherheit der Schüler,
  • Installierung von Kohlendioxiddetektoren, um die Luftqualität zu messen,
  • regelmäßige Reinigung der Oberflächen,
  • verstärkte Handhygiene (Händewaschen vor Unterrichtsbeginn, nach jeder Pause, nach dem Toilettengang, vor und nach jedem Essen)
  • Sozialhygiene: in die Armbeuge husten und niesen, Körperkontakt vermeiden (sich ohne Handschlag begrüßen usw.).
 
Auf dem Schulgelände:
  • Maskenpflicht für alle Erwachsenen und Schüler ab dem Zyklus 2,
  • versetzte Pausen,
  • regelmäßige Reinigung der Sanitärräume,
  • Verringerung der Personenkontakte außerhalb der Klassenzimmer,
  • berufliche Besprechungen von mehr als 4 Personen per Videokonferenz,
  • Einzeltermine für die Elterngespräche,
  • Organisation der Bewegungsflüsse.

 

Rückkehr zur Schule nach einer Quarantäne:

Um nach einer Quarantäne in die Schule zurückkehren zu können, muss der Schüler oder die Lehrkraft ein negatives Testergebnis vorlegen. Der Test darf frühestens sechs Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person erfolgen. Weigert man sich, einen Test zu machen, wird die Quarantäne um sieben Tage verlängert.

Findet der Sport- und Schwimmunterricht statt?

Der Sportunterricht findet unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen statt:

  • Aktivitäten im Freien werden bevorzugt,
  • bevorzugt Einzelsport,
  • Mannschaftssport in Gruppen von maximal 4 Schülern,
  • Maskenpflicht ab dem Zyklus 2 auf dem Weg in die Sporthalle bzw. ins Schwimmbad, in den Umkleidekabinen und bis zum Beginn der Aktivitäten,
  • Händewaschen vor und nach dem Unterricht.

Während der körperlichen Betätigung ist das Tragen der Maske nicht nötig.

Aufgrund der aktuell geltenden Regeln in den Schwimmbädern kann der Schwimmunterricht nicht in allen Fällen stattfinden. Er wird durch anderen Sportunterricht oder Aktivitäten im Freien ersetzt.

Sind die Schulkantinen geöffnet?

In den Schulkantinen gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Maskenpflicht auf dem Weg dorthin bis zum Hinsetzen an einen Tisch
  • höchstens 4 Personen an einem Tisch
  • Händewaschen vor und nach dem Essen
  • Selbstbedienungsbuffets sind verboten
  • In den Sekundarschulen gibt es zudem weiterhin die „Frupstuten“ (warme Lunchtüten): Die Schüler können dann ihre „Frupstut“ oder sonstige Snacks in eigens dafür vorgesehenen Klassenzimmern essen, wobei nicht mehr als 10 Personen im Klassenzimmer anwesend sein dürfen.

 

Dürfen schulergänzende Aktivitäten und Praktika weiterhin stattfinden?

Klassenfahrten für einen Tag sind für einzelne Klassen und innerhalb des Landes erlaubt. Dabei herrscht weiterhin Maskenpflicht. Es gilt das Gesundheitskonzept des Anbieters.

Praktika der Schüler des klassischen und des allgemeinen Sekundarunterrichts dürfen nur im Falle einer Genehmigung des Ausbildungsbetriebs stattfinden.

Werden die nationalen Leistungstests (épreuves communes) im Zyklus 4.2 der Grundschule stattfinden?

Die nationalen Leistungstests werden wie vorgesehen zwischen dem 11. und dem 25. März 2021 stattfinden. Sollte Mitte März wieder Fernunterricht (Homeschooling) angeordnet werden, erfolgt die Orientierung der Schüler nach der Grundschule ohne die nationalen Leistungstests, wie dies bereits 2020 der Fall war. Siehe Orientierungsverfahren.

Wie funktioniert der Wechselunterricht für die Klassen der Oberstufe (classes supérieures)?

Um die Zahl der Schüler, die zum gleichen Zeitpunkt in den Schulen anwesend sind, zu verringern, werden demnach die oberen Klassen abwechselnd in Form von Präsenzunterricht und Fernunterricht unterrichtet.

Betroffene Klassen

  • die 4e, 3e und 2e Klassen des klassischen Sekundarunterrichts,
  • die 4e, 3e und 2e Klassen des allgemeinen Sekundarunterrichts,
  • folgende Klassen des Berufsausbildungszweigs: 4TP, 3TP, 2TP, DP1 und DP2.

Wechselunterricht

Die Schulen entscheiden frei über ihr Wechselmodell:

  • Einteilung der Klassen in A- und B-Gruppen
  • oder Unterricht für die gesamte Klasse abwechselnd in Form von Präsenzunterricht und Homeschooling.

Es kann wöchentlich oder täglich abgewechselt werden.

Aufrechterhaltung des wöchentlichen Stundenplans

Der Plan der wöchentlichen Kurse wird aufrechterhalten, es wird kein Inhalt gestrichen und die Lernfortschritte folgen weiterhin dem normalen Verlauf. Für die Schüler herrscht sowohl für den Präsenzunterricht als auch für das Homeschooling Anwesenheitspflicht.

Fernunterricht (Homeschooling)

Die Lehrkräfte können ihren Unterricht in Echtzeit (Streaming) über die MS Teams-Plattform übertragen. Sie können auf jedes ihnen am angemessensten erscheinende Medium zurückgreifen (gefilmter Unterricht, PowerPoint-Präsentation usw.). Anhand der MS Teams-Funktionen haben die Schüler, die den Unterricht von zu Hause aus verfolgen, jederzeit die Möglichkeit, mit der Lehrkraft und ihren Mitschülern zu interagieren.

In dem pädagogischen Leitfaden Roadmap #digital_léieren finden Schüler und Lehrkräfte Tipps für einen effizienten Fernunterricht.

Bewertung und Semester

Um die Organisation der Klassenarbeiten unter bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen, wird das Schuljahr für alle Klassen des Sekundarunterrichts (mit Ausnahme der Abschlussklassen) in zwei Semester eingeteilt: Siehe nächste Frage.

Warum wird das Schuljahr im Sekundarunterricht in Semester eingeteilt?

Um die Organisation der Klassenarbeiten unter bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen, wird das Schuljahr nunmehr für alle Klassen des Sekundarunterrichts in zwei Semester eingeteilt:

  • vom 15. September 2020 bis zum 12. Februar 2021,
  • vom 22. Februar 2021 bis zum 15. Juli 2021.

In jedem Semester werden mindestens gleich viele Klassenarbeiten geschrieben, wie ursprünglich für ein Trimester vorgesehen.

Damit die Schüler der Abschlussklassen sich bestmöglich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten können, findet für sie weiterhin ausschließlich Präsenzunterricht statt. 

Wie funktioniert der für die Klassen des Berufsausbildungszweigs beschlossene Wechselunterricht?

Für die Klassen der Technikerausbildung (mit Ausnahme der Abschlussklassen) und die Klassen des Vollzeitsystems des ersten und zweiten Jahres des DAP gilt Wechselunterricht (siehe weiter oben „Wie funktioniert der für die oberen Klassen beschlossene Wechselunterricht?“).

Die Kurse werden so logisch wie möglich auf Präsenzunterricht und Homeschooling aufgeteilt: Die Kurse in der Werkstatt und im Labor sowie die Kurse der dualen Ausbildung werden vorzugsweise in Form von Präsenzunterricht abgehalten, während die theoretischen Kurse und die Kurse der Ausbildungen im Vollzeitsystem in erster Linie im Homeschooling stattfinden.

Auszubildende in einem Betrieb, der nicht vom Lockdown betroffen ist, können sich weiterhin in ihren Ausbildungsbetrieb begeben.

Was die Praktika, die im Rahmen verschiedener Ausbildungen im Vollzeitsystem absolviert werden müssen, angeht, so wird von der Abteilung für Berufsausbildung des Ministeriums gemeinsam mit dem Praktikumsbüro der einzelnen Schulen und den Berufskammern entschieden, ob sie stattfinden können oder nicht. Die Direktion Ihrer Schule wird Sie informieren, ob ihre Ausbildung fortgestezt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird.

Was passiert mit den gefährdeten Schülern und Lehrkräften?

Ihr Arzt muss Ihnen bescheinigen, dass Ihr Kind gefährdet ist.

Die Lehrkräfte stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien für den Fernunterricht zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Website www.schouldoheem.lu freien Zugang zu Unterrichtsmaterialen.

Die Lehrkräfte erhalten von ihrem Arzt eine Bescheinigung darüber, dass sie gefährdet sind. Diese Bescheinigung ist vom Arbeitsmediziner zu bestätigen. Sie unterrichten dann gemäß den mit ihrem Schulleiter oder Regionaldirektor vereinbarten Modalitäten.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den kommunalen Musikschulen

Findet der Musikunterricht in den Gemeinden statt?

Kurse und Aktivitäten im Bereich Instrumentalensemble/Vokalensemble, Orchester, Chor, Gesangverein usw. sind ausgesetzt.

Die anderen Kurse, Individual- oder Gruppenkurse, einschließlich der Tanzkurse, werden als Präsenzkurse wiederaufgenommen, dies unter Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Diese werden ausführlich in der Mitteilung an die kommunalen Musikschulen aufgeführt.

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei außerschulischen Aktivitäten

Dürfen außerschulische Aktivitäten (im Sportverein, bei den Pfadfindern, in Jugendhäuser usw.) stattfinden?

Es wird dringend angeraten, außerschulische Aktivitäten nur im Freien abzuhalten.

Indoor-Aktivitäten mit Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahre bleiben möglich, wenn es sich dabei um die Betreuung und Unterstützung von Jugendlichen handelt, denen die gegenwärtige Krise psychisch zu schaffen macht. Die Anzahl der Jugendlichen bei Indoor-Aktivitäten muss auf ein striktes Minimum beschränkt werden. Sehen Sie dazu die Vorgaben für den Jugendbereich.

Aktivitäten mit Übernachtungen sind bis auf Weiteres nicht gestattet.

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Erwachsenenbildung

Kann ich weiterhin meine Kurse der Erwachsenenbildung besuchen?

Die Kurse der Erwachsenenbildung werden nicht ausgesetzt. Sie finden weiterhin in Form von Präsenzunterricht unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen oder aber in Form von Hybridunterricht (blended learning) statt. (Stand 12.02.2021)

Die Teilnehmer werden vom Kursleiter informiert, ob etwaige Änderungen an der Organisation der Kurse vorgenommen werden.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten im Rahmen der Erwachsenenbildung?

Die in der Erwachsenenbildung einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind in dem Dokument „nous protéger - vous protéger - me protéger“ beschrieben.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Wenn nötig, können Sie einen Termin mit einem Berater der Erwachsenenbildung am Standort Kirchberg vereinbaren.

Bitte erscheinen Sie nicht ohne vorherige Anmeldung.

 

Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Bildungsstrukturen

Was passiert, wenn es in einer Krippe oder Mini-Krippe einen positiven Fall gab?

Das positiv getestete Kind oder der Erwachsene wird zuhause isoliert. Die Gruppe des positiv getesteten Kindes kommt in Quarantäne.

Wird die Betreuungsstruktur für schulpflichtige Kinder im Fall einer Ansteckung geschlossen?

Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder (Maison Relais, Foyer scolaire) können in folgenden Fällen geschlossen werden:

  • bei einer Infektionskette in der Struktur selbst
  • bei einer Infektionskette in der Schule
  • bei einer starken Zunahme auf nationaler Ebene der positiven Fälle bei Schülern
Was passiert in der Schule bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen? (Szenario 1)

Die positiv getestete Person wird zu Hause isoliert.

Die betroffene Klasse wird von den anderen Klassen abgeschirmt. Sie wird grundsätzlich nicht unter Quarantäne gestellt.

Die Schüler sind vom Sport- und Schwimmunterricht befreit. Die Klasse begibt nicht auf den Pausenhof, während andere Klassen dort sind.

Der Direktor des Gesundheitsamts empfiehlt, dass Schüler der Grundschule der Betreuungsstruktur fernbleiben und zuhause essen. In der Sekundarschule sollen die betroffenen Schüler in ihrem Klassenzimmer essen (es besteht die Möglichkeit, Frupstuten zu bestellen).

Die Schüler, die keine andere Möglichkeit haben, sich in die Schule zu begeben, können weiterhin den Schultransport benutzen, sofern sie der Maskenpflicht nachkommen.

Personen, die in der Schule Kontakt hatten mit der infizierten Person werden identifiziert (contact tracing) und lassen sich in der Schule vom mobilen Test-Team testen, dies frühestens sechs Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person.

Die Abschirmung wird acht Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person aufgehoben.

Sie haben Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19 um ihr Kind außerhalb der Schulzeit zu betreuen.

Kann ein Auszubildender, dessen Klasse wegen eines isolierten positiven Falles abgeschirmt wurde, in seinen Ausbildungsbetrieb gehen?

Wenn ein isolierter positiver Fall in der Klasse auftritt, informiert die Schule den Ausbildungsbetrieb.

Wenn das Unternehmen dem Auszubildenden ständiges Tragen der Maske und die Einschränkung sozialer Kontakte nicht garantieren kann, wird empfohlen, dass das Unternehmen den Schüler für die Dauer seiner Abschirmung vom Unterricht freistellt.

 

Was passiert bei mehreren positiven Fällen in ein- und derselben Klasse? (Szenario 2 und 3)

Positiv getestete Personen werden zu Hause isoliert.

Die Klasse wird unter Quarantäne gestellt bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses.

Sie bekommen ein Rezept mit dem empfohlenen Datum, an dem Sie Ihr Kind im Labor testen lassen sollen.

Lehrer, die die Hygiene- und Schutzmaßnahmen respektiert haben, werden nicht in Quarantäne gestellt.

Was passiert bei einer Infektionskette in der Schule meines Kindes? (Szenario 4)

Wenn sich mehrere Personen in einer Schule angesteckt haben, können auf Empfehlung des Comité de pilotage „Covid-19 and Education“ (Experten des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Dabei kann es sich um folgende Maßnahmen handeln:

  • unverzügliche Quarantäne der Klassen ab dem ersten positiven Fall
  • präventive Quarantäne für ganze Zyklen oder Schuljahre
  • Schließung der Schule
  • keine Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten
  • präventives Testen der gesamten Schulgemeinschaft
  • in der Sekundarschule: Wechselunterricht für alle Klassen mit Ausnahme der 7e und der Abschlussklassen
  • in den Maisons Relais: feste Klassengruppen (Schüler einer Klasse vermischen sich nicht mit Schülern anderer Klassen in der Betreuungseinrichtung)

 

Was passiert, wenn auf nationaler Ebene die Zahl der positiven Fälle unter den Schülern stark ansteigt?

Die Regierung kann folgende Maßnahmen festlegen:

1) In der Grundschule:

  • Präsenzunterricht am Vormittag und Fernunterricht (Homeschooling) am Nachmittag
  • Betreuung vor und nach den Schulstunden bis 13:00 Uhr (ohne Essen). Die Schulen bleiben am Nachmittag geöffnet, um die Schüler zu unterstützen, die ohne Hilfe einen Schulabbruch riskieren.
  • Öffnung von Notstrukturen für „Frontliner“
  • Schließung der Betreuungsstrukturen (Maisons relais und Foyers scolaires)

2) In der Sekundarschule:

  • Modell mit Wechselunterricht: Wochen A und B für alle Klassen, mit Ausnahme der 7e Klassen und der Abschlussklassen.
  • Präsenzunterricht am Vormittag und Fernunterricht am Nachmittag (inklusive der 7e  und Abschlussklassen). Die Sekundarschulen bleiben am Nachmittag geöffnet, um die  Schüler zu unterstützen, die ohne Hilfe einen Schulabbruch riskieren.
  • Schließung der Schulkantinen.

3) Aussetzung der außerschulischen Präsenzaktivitäten

4) Aussetzung der außerschulischen Sportaktivitäten

5) Fernunterricht auf nationaler Ebene in den Wochen vor oder nach den Schulferien, sollte die Situation dies erfordern.

Was passiert bei einem positiven Fall in einem Kurs der Erwachsenenbildung?

Wenn Sie einen Kurs der Erwachsenenbildung besuchen und positiv getestet wurden, müssen Sie den Kursanbieter benachrichtigen.

Mitteilung an die Kursanbieter (prestataires) der Erwachsenenbildung:

Wenn ein Teilnehmer oder eine Lehrkraft Ihrer Präsenzkurse Sie davon in Kenntnis setzt, dass er oder sie positiv auf COVID-19 getestet wurde, müssen Sie eine E-Mail an covid19@men.lu schicken.

In dieser E-Mail müssen Sie den Namen, den betreffenden Kurs und den letzten Tag, an dem die positiv getestete Person Kontakt mit anderen Personen des Kurses hatte, angeben.

Die Kursteilnehmer werden vom Gesundheitsamt (Direction de la Santé) informiert, ob sie unter Quarantäne gestellt werden, und bekommen ein Rezept für einen Test.

 

Falls ein Schüler der Abschlussklasse (1ère) des Sekundarunterrichts nach einem positiven Test isoliert wird, darf er dann an den Abschlussprüfungen teilnehmen?

Fehlt ein Schüler nur an einem Tag, kann er die betreffenden Prüfungen am Nachholtermin Anfang Juni ablegen.

Fehlt er mehr als einen Tag, wird er die Prüfungen Mitte September anlässlich der Herbstsession ablegen.

Falls ein Schüler der Abschlussklasse (1ère) des Sekundarunterrichts nach einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person in Quarantäne muss, darf er dann an den Abschlussexamen teilnehmen?

Der betroffene Schüler kann beim Gesundheitsamt eine Aufhebung der Quarantäne beantragen, um seine Examen abzulegen.

Die betroffenen Schüler legen ihre Examen in einem von den anderen Prüfungskandidaten getrennten Raum ab.

Die Schüler und Aufsichtspersonen erhalten eine FFP2-Maske.

Die Schüler dürfen nicht den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) benutzen und keinen Kontakt zu den anderen Prüfungskandidaten haben.

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