Fragen und Antworten: Covid-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich.

 

Allgemeine Fragen

Mein Kind wurde unter Quarantäne gestellt oder isoliert: Habe ich Anspruch auf den Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19?

Wenn Ihr Kind unter Quarantäne gestellt wurde, weil es in engem Kontakt mit einer infizierten Person war, oder wenn es isoliert wurde, weil es selbst infiziert ist, haben Sie Anspruch auf den Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19.

In beiden Fällen werden die für den Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch genommenen Tage nicht von den per Gesetz für den gewöhnlichen Urlaub aus familiären Gründen vorgesehenen Tagen in Abzug gebracht.

Sie können diesen außerordentlichen Urlaub auch in Anspruch nehmen, wenn Ihr Kind aufgrund eines positiven Falles in seiner Schulklasse nicht die Maison relais besucht. In der Tat wird in dieser Situation (Szenario 1) empfohlen, die Maison relais außerhalb der Schulzeit nicht zu besuchen.

Siehe hierzu auch die Fragen „Falls die Klasse meines Kindes abgeschirmt wird, weil ein Mitschüler positiv auf COVID-19 getestet wurde, darf mein Kind dann die Maison relais besuchen?“ und „Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse?“

Antragsformular und nützliche Informationen unter: http://guichet.lu/cocrf

 

Wie wird die Gesundheitsstrategie im Bildungswesen überwacht?

Die Verfolgung der gesundheitlichen Lage und die entsprechende Entscheidungsfindung erfolgen anhand eines „COVID-19 and Education“- Maßnahmenpaket. Es dient als Instrument für die Koordinierungsstelle des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die für die Erhebung der Daten in den Einrichtungen des Bildungswesens zuständig ist, und den Lenkungsausschuss (Comité de pilotage), der gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen je nach Sachlage ergreift. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Experten der Hygieneaufsicht, der Gesundheitsbehörde, des schulmedizinischen Dienstes, der Generaldirektion für die Grundschule, der Generaldirektion für den Sekundarunterricht sowie der Leiterin der Koordinierungsstelle zusammen.

Wo finde ich Informationen über das Coronavirus Covid-19?

Bitte besuchen Sie die Website www.covid19.lu. Sie können auch die Nummer 247-65533 anrufen.

Wo finde ich nützliche Informationen?

Sie können Ihre Fragen über ein Formular auf www.schouldoheem.lu stellen.

Über die Helpline 8002-9090 erhalten Sie allgemeine Informationen zu den Maßnahmen im Bildungsbereich und pädagogische Ratschläge. Sie ist unter der Woche von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.


Sie können auch die Website des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend www.men.public.lu konsultieren.

Darüber hinaus können Sie die Nachrichten auf www.covid19.lu und in den nationalen Medien verfolgen. 

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf oder mit einer Behinderung habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich psychologischen Rat oder Hilfe benötige?

Das CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires) ist auch im Kontext der Covid-19-Pandemie für Schüler, Eltern und Lehrpersonal da, um ihnen zuzuhören, sie zu beraten und zu begleiten:

- telefonisch über 247-75910;
- mittels persönlicher Konsultation (gratis und nur nach Vereinbarung);
- per Online-Konsultation auf Anfrage.

Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, auch während der Schulferien, von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Kontakt: Facebook und Messenger: @cepasluxembourg, E-Mail: info@cepas.public.lu, Internetseite: www.cepas.lu

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten für Kinder finden?

Die Website www.schouldoheem.lu bietet eine breite Palette an pädagogischem Material für viele Bereiche an. Sie wendet sich an Eltern und Schüler, Grund- und Sekundarschullehrer sowie Lehrpersonal der Berufsausbildung.

Die Webseite kannerdoheem bietet viele lustige und tolle Ideen für Aktivitäten mit der Familie oder Freunden für Kinder von 1 bis 4 und 4 bis 12 Jahren. Nachdenken, kreativ sein, an andere denken, in Bewegung bleiben und, nicht zu vergessen, basteln und werkeln!

Auf www.aktivdoheem.lu finden Sie Ratschläge, wie Sie physisch aktiv bleiben oder werden können. Die Aktivitäten sind in vier Gruppen eingeteilt: Eltern mit Kindern, Jugendliche, Senioren und kleine Kindergruppen.

Betreuungseinrichtungen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Krippen und Minikrippen?


Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Im Freien brauchen Kinder unter 13 Jahren keine Maske zu tragen. Sie sind hier von den Social-Distancing-Regeln freigestellt.

Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Wenn zwischen Erwachsenen der Abstand zueinander weniger als zwei Meter beträgt, wird empfohlen, eine Maske, Bandana/Buff oder Schal über Mund und Nase zu tragen. Die Regeln des Social-Distancing und das Tragen einer Maske sind beim Kontakt mit Außenstehenden obligatorisch.

Personal, das mit kleinen Kindern arbeitet, kann nicht dauernd das Gesicht bedecken, da die Kinder den Gesichtsausdruck sehen müssen.

Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und ist auch manchmal notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.


Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.


Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungseinrichtungen für Schulkinder?

Die Aktivitäten finden wenn möglich in festen Gruppen statt. Die Größe der Gruppen ist auf 30 Kinder begrenzt, unter Berücksichtigung der in der Zulassung festgesetzten Aufnahmekapazität.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Aktivitäten mit Körperkontakt sind zu vermeiden.

Beim Essen dürfen höchstens 10 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.

Bei den Aktivitäten innerhalb einer festen Gruppe wird auf Abstandshaltung und Maskenpflicht verzichtet. Beim Kontakt mit anderen Gruppen oder außerhalb der festen Gruppe gelten die Social-Distancing-Regeln wieder und eine Schutzmaske muss getragen werden. Im öffentlichen Transport beispielsweise ist das Tragen einer Schutzmaske über Mund und Nase ab dem sechsten Lebensjahr obligatorisch. Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren abgeraten.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Zwischen Erwachsenen sollte immer dann, wenn ein zwischenmenschlicher Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, eine Maske, ein Bandana (Buff) oder Schal über Nase und Mund getragen werden.

Die Betreuer müssen an einem Kurs über die zu befolgenden sanitären Regeln teilgenommen haben.

Falls die Klasse meines Kindes abgeschirmt wurde, weil ein Mitschüler positiv auf COVID-19 getestet wurde, darf mein Kind dann die Maison relais besuchen?

Wenn eine Klasse im Schulgebäude abgeschirmt wird, wird empfohlen, dass die Schüler außerhalb der Schulzeit keine Betreuungsstruktur besuchen.

Sind die Eltern jedoch nicht in der Lage das Kind zu Hause zu betreuen, wird die Maison relais aufgefordert, das Kind aufzunehmen und weitgehend abzuschirmen. Wenn das Kind über 6 Jahre alt ist, muss es eine Maske tragen.

Siehe auch unten die Frage „Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse?“.

Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungseinrichtung. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt. Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es nicht in die Betreuungsstruktur gehen. Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt.

Grundschule und Sekundarschule

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen werden für den Beginn des Schuljahres 2020-2021 in den Schulen ergriffen?

Um die Ansteckungsgefahr in den Schulen weiterhin gering zu halten, werden die notwendigen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen beibehalten:

 

Im Klassenzimmer:

·         begrenzter Bewegungsfluss der Schüler,

·         fester Platz für jeden Schüler,

·         Be- und Entlüftung in regelmäßigen Abständen und unter Berücksichtigung der Sicherheit der Schüler

(siehe Punkt 3.3 der Vorschriften für das Personal der Grundschulen und Punkt 3.2 der Vorschriften für das Personal der Sekundarschulen)

·         regelmäßige Reinigung der Oberflächen,

·         verstärkte Handhygiene (Händewaschen vor Unterrichtsbeginn, nach jeder Pause, nach dem Toilettengang, vor und nach jedem Essen)

·         Sozialhygiene: in die Armbeuge husten und niesen, Körperkontakt vermeiden (sich ohne Handschlag begrüßen usw.).

 

Auf dem Schulgelände:

·         Maskenpflicht (siehe nächste Frage)

·         versetzte Pausen,

·         regelmäßige Reinigung der Sanitärräume,

·         Verringerung der Personenkontakte außerhalb der Klassenzimmer,

·         Organisation der Bewegungsflüsse.

 

In den Sekundarschulen können ergänzende Maßnahmen ergriffen werden, wie z. B. Maskenpflicht im Klassenzimmer oder abwechselnde Anwesenheit der Oberstufenklassen (z. B. nur jede zweite Woche vor Ort).

Muss mein Kind in der Schule eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines sonstigen Mund-Nasen-Schutzes) ist Kindern unter zwei Jahren untersagt, und bei Kindern unter 6 Jahren wird davon abgeraten.

Für Kinder über 6 Jahren herrscht Maskenpflicht auf dem Schulweg und im Schulgebäude. In der Grundschule ist das Tragen einer Maske im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof fakultativ. In den Sekundarschulen ist das Tragen einer Maske auf dem Pausenhof hingegen Pflicht. Den Sekundarschulen steht es frei, eine Maskenpflicht im Klassenzimmer vorzuschreiben.

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Findet der Sport- und Schwimmunterricht statt?

Der Sport- und Schwimmunterricht wird wieder aufgenommen, dies unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen:

·         Aktivitäten im Freien werden bevorzugt,

·         Maskenpflicht ab 6 Jahren auf dem Weg in die Sporthalle bzw. ins Schwimmbad, in den Umkleidekabinen und bis zum Beginn der Aktivitäten,

·         Händewaschen vor und nach dem Unterricht.

 

Während der körperlichen Betätigung ist das Tragen der Maske nicht nötig.

Werden die Schulkantinen geöffnet sein?

Die Schulkantinen öffnen wieder zum Schulbeginn, dies unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen:

·         Maskenpflicht auf dem Weg dorthin bis zum Hinsetzen an einen Tisch

·         höchstens 10 Personen an einem Tisch

·         Händewaschen vor und nach dem Essen

·         Selbstbedienungsbuffets sind verboten

·         In den Sekundarschulen gibt es zudem weiterhin die „Frupstuten“: die Schüler können dann im Klassenzimmer essen, wobei nicht mehr als 10 Personen im Klassenzimmer anwesend sein dürfen.

 

Dürfen außerschulische Aktivitäten stattfinden?

Eintägige Klassenfahrten im Inland sind erlaubt, sofern am besuchten Ort ein Gesundheits- und Hygienekonzept einzuhalten ist. Das Tragen einer Maske wird empfohlen.

 

Was passiert bei einem einzigen positiven Fall in einer Klasse infolge einer Ansteckung von außen?

Die positiv getestete Person wird zu Hause isoliert.

Die betroffene Klasse wird von den anderen Klassen abgeschirmt. Sie wird nicht unter Quarantäne gestellt.

Die Personen, die in der Schule mit der positiv getesteten Person in Kontakt waren, werden ermittelt (contact tracing).

Die ermittelten Schüler und Lehrer erhalten von der Gesundheitsbehörde (Direction de la santé) eine ärztliche Verschreibung,  um sich frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person testen zu lassen.

Schüler über 6 Jahre und Lehrer müssen während der 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person und während der Testphase eine Maske tragen.

Die Schüler sind vom Sport- und Schwimmunterricht befreit. Die Klasse begibt nicht auf den Pausenhof, während andere Klassen dort sind.

Es wird empfohlen, dass Schüler aus der Grundschule zu Hause zu Mittag essen. In der Sekundarschule essen die Schüler in ihren Klassenzimmern (es besteht die Möglichkeit, Frupstuten zu bestellen).

Die Schüler, die keine andere Möglichkeit haben, sich in die Schule zu begeben, können weiterhin den Schultransport benutzen, sofern sie der Maskenpflicht nachkommen.

Es wird den betroffenen Schülern und Lehrern empfohlen, während der Zeit in der die Klasse abgeschirmt ist, ihre sozialen Kontakte außerhalb der Schule zu reduzieren. Die Abschirmung endet zwangsläufig am achten Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person.

Sie haben Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19 um ihr Kind außerhalb der Schulzeit zu betreuen.

Was passiert bei mehreren positiven Fällen in einer Klasse einer Schule?

 

Positiv getestete Personen werden zu Hause isoliert.

Die Personen, die in der Schule mit den positiv getesteten Personen in Kontakt waren, werden ermittelt (contact tracing) und getestet.

Die Klasse wird unter Quarantäne gestellt bis das negative Testergebnis eingetroffen ist.

Lehrer, die die Hygiene- und Schutzmaßnahmen respektiert haben, werden nicht in Quarantäne gestellt.

Was passiert bei einer Infektionskette in der Schule meines Kindes?

Wenn sich mehrere Personen in einer Schule angesteckt haben werden auf Empfehlung des Comité de pilotage „Covid-19 and Education“ (Experten des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen. Diese Maßnahmen können unterschiedlich sein und werden je nach Sachlage vom Gesundheitsministerium oder vom Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend getroffen. Dabei kann es sich um folgende Maßnahmen handeln:

·         Testen eines Großteils oder sogar der Gesamtheit der Schulgemeinschaft,

·         Maskenpflicht im Klassenzimmer,

·         Verordnung einer Quarantäne für mehrere Klassen bis hin zur gesamten Schulgemeinschaft,

·         Einstellung bestimmter Aktivitäten (Klassenfahrten usw.),

·         vorübergehender Fernunterricht für bestimmte oder sogar alle Klassen,

·         Schließung der gemeinsam genutzten Bereiche (Schulkantinen, Bibliothek usw.).

 

Wird mein Kind regelmäßig getestet werden?

Es kann sein, dass Ihr Kind im Rahmen des Large Scale Testing (wie bereits Anfang September 2020) eingeladen wird, sich testen zu lassen. Es kann getestet werden, wenn es in seiner Klasse oder Schule einen oder mehrere positive Fälle gibt.

Was passiert mit den gefährdeten Schülern und Lehrkräften?

Ihr Arzt muss Ihnen bescheinigen, dass Ihr Kind gefährdet ist.

Die Lehrkräfte stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien für den Fernunterricht zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Website www.schouldoheem.lu freien Zugang zu Unterrichtsmaterialen.

Die Lehrkräfte erhalten von ihrem Arzt eine Bescheinigung darüber, dass sie gefährdet sind. Diese Bescheinigung ist vom Arbeitsmediziner zu bestätigen. Sie unterrichten dann gemäß den mit ihrem Schulleiter oder Regionaldirektor vereinbarten Modalitäten.

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es

 krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

 mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Ist der Fernunterricht (Schoul doheem) endgültig beendet?

Der Fernunterricht wird für die gefährdeten Personen (Schüler und Lehrkräfte) und für die unter Quarantäne gestellten Klassen beibehalten. Das didaktische Material wird auf www.schouldoheem.lu zur Verfügung gestellt.

 

Berufsausbildung

Wird die Frist für die Unterzeichnung des Lehrvertrags verlängert?

Die ursprünglich auf den 31. Oktober festgelegte Frist für die Unterzeichnung des Lehrvertrages wird bis zum 31. Dezember 2020 für Schüler verlängert, die ihre Berufsausbildung nach dem dualen System (régime concomitant) absolvieren (ein Teil der Berufsausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt, der andere Teil in der Schule).

Kann ein Auszubildender, dessen Klasse wegen eines isolierten positiven Falles abgeschirmt wurde, in seinen Ausbildungsbetrieb gehen?

Wenn ein isolierter positiver Fall in der Klasse auftritt, informiert die Schule den Ausbildungsbetrieb.

Wenn das Unternehmen dem Auszubildenden ständiges Tragen der Maske und die Einschränkung sozialer Kontakte nicht garantieren kann, wird empfohlen, dass das Unternehmen den Schüler für die Dauer seiner Abschirmung vom Unterricht freistellt.

 

 

Erwachsenenbildung

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Wenn nötig, können Sie einen Termin mit einem Berater der Erwachsenenbildung am Standort Kirchberg vereinbaren.

Bitte erscheinen Sie nicht ohne vorherige Anmeldung.

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