Fragen und Antworten: COVID-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich.

 

 

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich, die zwischen dem 15. Juli und dem 14. September 2021 gelten.

 



 

Allgemeine Fragen

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es:

krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Mein Kind wurde unter Quarantäne gestellt oder isoliert: Habe ich Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen in Zusammenhang mit COVID-19?

Wenn Ihr Kind unter Quarantäne gestellt wurde, weil es engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, oder wenn es isoliert wurde, weil es selbst infiziert ist, haben Sie Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19.

In beiden Fällen werden die für den Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch genommenen Tage nicht von den per Gesetz für den gewöhnlichen Urlaub aus familiären Gründen vorgesehenen Tagen in Abzug gebracht.

Falls Ihr Kind isoliert oder unter Quarantäne gestellt wurde, bekommen Sie eine Isolierungs- oder Quarantäneanordnung des Gesundheitsamts. Diese müssen Sie Ihrem Antrag auf Urlaub aus familiären Gründen beilegen. Sollten Sie keine Anordnung erhalten haben, schreiben Sie unter Angabe der Sozialversicherungsnummer Ihres Kindes an das Gesundheitsamt (contact-covid@ms.etat.lu).

Antragsformular und weitere nützliche Informationen finden Sie auf: http://guichet.lu/cocrf.


 

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten mit Kindern finden?

Die Seiten www.schouldoheem.lu bieten Schülern, Eltern und Lehrkräften eine große Auswahl an didaktischem Material und einen gratis Zugang zu Webseiten mit pädagogischen Inhalten von hoher Qualität, um so die Kontinuität des Lernens zu gewährleisten.

Auf den Seiten von „Kannerdoheem“ finden Sie Aktivitäten und spielerische sowie unterhaltsame Ideen für Kinder von 1 bis 4 Jahren sowie von 4 bis 12 Jahren, die man zuhause oder mit Freunden umsetzen kann. Zum Nachdenken, zur Förderung der Kreativität, um an andere zu denken, um in Bewegung zu bleiben – ohne die Bastelfans zu vergessen!

Auf der Website www.kannerzäit.lu sind Ideen für Familienfreizeitaktivitäten zu finden, die in der Natur, zu Hause, im Museum, im Theater usw. trotz der geltenden COVID-Einschränkungen möglich sind.

Die Website echwellechkann.lu (oder jeveuxjepeux.lu) richtet sich an Jugendliche, um sie zu ermutigen, sich körperlich zu betätigen und dabei die geltenden Maßnahmen einzuhalten. Dort finden Sie zahlreiche Möglichkeiten im ganzen Land, um körperlich (wieder) aktiv zu werden.

Wo finde ich Informationen über COVID-19?

Auf der Webseite www.covid19.lu finden Sie alle nötigen Informationen.

Sie können sich aber auch an die Telefonnummer 247-65533 wenden.

 

 

Wo finde ich Hilfe?

Wo finde ich pädagogische Ratschläge und nützliche Informationen in Bezug auf COVID-19 und das Bildungssystem?

Sie können Ihre Fragen über das Formular der Helpline des Bildungsministeriums auf www.schouldoheem.lu stellen.

Über die Helpline 8002-9090 bekommen Sie allgemeine Informationen über die Maßnahmen im Bildungswesen und pädagogische Ratschläge. Die Helpline ist werktags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Rat oder psychologische Betreuung brauche?

Die Helpline 8002-9393 bietet psychologische Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien, die sich in einer Stress- oder Konfliktsituation befinden oder mit der gegebenen Situation überfordert sind. Sie können sie werktags von 8 bis 18 Uhr erreichen. Die Helpline fasst die Dienstleistungen des CePAS und des ONE zusammen.

Beim CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires), der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung, finden Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein offenes Ohr und können sich hier telefonisch beraten lassen. Ein persönliches Gespräch vor Ort ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Das ONE (Nationales Kinderbüro) unterstützt Familien über private Dienstleister, die einen Vertrag mit dem ONE abgeschlossen haben.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit spezifischem Förderbedarf oder mit Behinderungen habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

Summerschool 2021

Summerschool? Was ist das?

Die Summerschool

  • bietet gratis und fakultative Nachhilfestunden am Ende der Sommerferien;
  • ist für Schüler der Grundschule und der Sekundarschule gedacht, die in den Hauptfächern einen schulischen Rückstand aufweisen.

 

Tragen der Maske (oder sonstiger Mittel, um Mund und Nase abzudecken)

Muss mein Kind in der Kinderkrippe eine Maske tragen ?

Das Tragen einer Maske (oder eines anderen Schutzes über Nase und Mund) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten und wird für Kinder unter sechs Jahren nicht empfohlen.

Muss mein Kind in der Betreuungseinrichtung für Schulkinder (Maison relais) eine Maske tragen?

Draußen besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Drinnen muss keine Maske getragen und kein Abstand gehalten werden, wenn nicht mehr als 10 Kinder gleichzeitig an einer Aktivität teilnehmen. Sind es mehr als 10 Kinder, müssen Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren wird abgeraten.

Kinder mit spezifischem Förderbedarf können von der Maskenpflicht entbunden werden.

Ist in den Betreuungseinrichtungen das Tragen von Schutzmasken jeglicher Art (Buff, Schal usw.) gestattet?

Laut den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde sind Schals, Buffs und Stoffmasken erlaubt. Sie müssen Mund und Nase abdecken.

 

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Ja, Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den Betreuungseinrichtungen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Krippen und Minikrippen?

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt.

Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

 

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

 

Die Betreuer sollten möglichst eine Maske tragen (vorzugsweise eine transparente Maske).

Die Maskenpflicht und die Pflicht zum Abstandhalten gelten nicht bei Aktivitäten drinnen, wenn nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig an der Aktivität teilnehmen. Das Tragen einer Maske drinnen wird für Betreuer in Kinderkrippen oder sog. mini-crèches demnach nicht mehr empfohlen, wenn sie eine Gruppe von nicht mehr als 10 Personen betreuen.

 

Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Wenn möglich wird darauf geachtet, dass immer die gleichen Kinder in ein und derselben Gruppe betreut werden.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungseinrichtungen für Schulkinder?

Die maximale Größe einer Gruppe ist weiterhin auf 30 Kinder beschränkt. Es wird jedoch empfohlen, dass an einer Aktivität, die innerhalb des Gebäudes organisiert wird, maximal 10 Kinder teilnehmen.

Im Rahmen der Ferienfreizeiten ist die Anzahl der Kinder pro Gruppe und pro Aktivität auf 50 beschränkt.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Aktivitäten mit Körperkontakt sind zu vermeiden.

Draußen besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Drinnen muss keine Maske getragen und kein Abstand gehalten werden, wenn nicht mehr als 10 Kinder gleichzeitig an einer Aktivität teilnehmen. Sind es mehr als 10 Kinder, müssen Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Bei Sportaktivitäten dürfen 10 Personen ohne Maske und ohne Sicherheitsabstand gemeinsam teilnehmen. In den Umkleideräumen herrscht wiederum Maskenpflicht.

Beim Essen drinnen dürfen höchstens 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.

Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern des Zyklus 1 abgeraten. Ab dem Zyklus 2 und für alle Erwachsenen ist das Tragen einer Maske obligatorisch, außer im Freien.

Es wird vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren abgeraten. Bei Kindern ab 6 Jahren besteht Maskenpflicht, sobald die Kinder von ihrem Stuhl aufstehen und sich im Raum bewegen.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.


Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungseinrichtung. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt.

Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es die Betreuungsstruktur nicht besuchen.Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt.

Ein Rezept wird Ihnen vom Gesundheitsamt (Direction de la Santé) zugestellt.

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei außerschulischen Aktivitäten

Dürfen außerschulische Aktivitäten (im Sportverein, bei den Pfadfindern, in Jugendhäuser usw.) und Ferienfreizeiten stattfinden?

Außerschulische Aktivitäten und Ferienfreizeiten dürfen stattfinden.

Es wird empfohlen, diese Aktivitäten möglichst im Freien statttinden zu lassen. Draußen herrscht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Abstandhalten.

Es herrscht keine Maskenpflicht bei Aktivitäten drinnen für die Teilnehmer und das Personal, wenn die Gruppe nicht mehr als 10 Personen zählt. Sind es mehr als 10 Personen, gelten die Maskenpflicht und die Pflicht zum Abstandhalten im Rahmen der Covid-Check-Regelung.

Aktivitäten mit Übernachtung sind unter gewissen Bedingungen erlaubt.

 

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Erwachsenenbildung

Kann ich weiterhin meine Kurse der Erwachsenenbildung besuchen?

Die Kurse der Erwachsenenbildung werden nicht ausgesetzt. Sie finden weiterhin in Form von Präsenzunterricht unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen oder aber in Form von Hybridunterricht (blended learning) statt. (Stand 12.02.2021)

Die Teilnehmer werden vom Kursleiter informiert, ob etwaige Änderungen an der Organisation der Kurse vorgenommen werden.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten im Rahmen der Erwachsenenbildung?

Die in der Erwachsenenbildung einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind in dem Dokument „nous protéger - vous protéger - me protéger“ beschrieben.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Wenn nötig, können Sie einen Termin mit einem Berater der Erwachsenenbildung am Standort Kirchberg vereinbaren.

Bitte erscheinen Sie nicht ohne vorherige Anmeldung.

 

Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Bildungsstrukturen

Was passiert, wenn es in einer Krippe einen positiven Fall gab?

Das positiv getestete Kind oder der Erwachsene wird zuhause isoliert. Die Gruppe des positiv getesteten Kindes kommt in Quarantäne.

Wird die Betreuungsstruktur für schulpflichtige Kinder im Fall einer Ansteckung geschlossen?

Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder (Maison Relais, Foyer scolaire) können in folgenden Fällen geschlossen werden:

  • bei einer Infektionskette in der Struktur selbst
  • bei einer Infektionskette in der Schule
  • bei einer starken Zunahme auf nationaler Ebene der positiven Fälle bei Schülern
Was passiert bei einem positiven Fall in einem Kurs der Erwachsenenbildung?

Wenn Sie einen Kurs der Erwachsenenbildung besuchen und positiv getestet wurden, müssen Sie den Kursanbieter benachrichtigen.

Mitteilung an die Kursanbieter (prestataires) der Erwachsenenbildung:

Wenn ein Teilnehmer oder eine Lehrkraft Ihrer Präsenzkurse Sie davon in Kenntnis setzt, dass er oder sie positiv auf COVID-19 getestet wurde, müssen Sie eine E-Mail an covid19@men.lu schicken.

In dieser E-Mail müssen Sie den Namen, den betreffenden Kurs und den letzten Tag, an dem die positiv getestete Person Kontakt mit anderen Personen des Kurses hatte, angeben.

Die Kursteilnehmer werden vom Gesundheitsamt (Direction de la Santé) informiert, ob sie unter Quarantäne gestellt werden, und bekommen ein Rezept für einen Test.

 

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