Fragen und Antworten: COVID-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich, die ab dem 15. September 2021 gelten.

Diese Seite ist auch auf Französisch, Luxemburgisch, Englisch und Portugiesisch verfügbar.

Allgemeine Fragen

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es:

krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Sie können einen Schnelltest nutzen.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Mein Kind wurde unter Quarantäne gestellt oder isoliert: Habe ich Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen in Zusammenhang mit COVID-19?

Wenn Ihr Kind unter Quarantäne gestellt wurde, weil es engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, oder wenn es isoliert wurde, weil es selbst infiziert ist, haben Sie Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19.

In beiden Fällen werden die für den Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch genommenen Tage nicht von den per Gesetz für den gewöhnlichen Urlaub aus familiären Gründen vorgesehenen Tagen in Abzug gebracht.

Sie erhalten eine Isolierungs- oder Quarantäneanordnung der Gesundheitsbehörde (Direction de la santé). Diese müssen Sie Ihrem Antrag auf Urlaub aus familiären Gründen beilegen.

Sollten Sie nichts erhalten haben, füllen Sie bitte folgendes Formular aus: https://covidtracing.public.lu/home.

Antragsformular und weitere nützliche Informationen finden Sie auf: http://guichet.lu/cocrf.

Siehe auch „Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Bildungsstrukturen“.

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten mit Kindern finden?

Die Website www.schouldoheem.lu bietet Schülern und Eltern das ganze Jahr über pädagogisches Material für zusätzliche Übungen sowie fördernde Aktivitäten an

Die Website www.kannerzäit.lu beinhaltet Ideen für Familienfreizeitaktivitäten mit Kindern, die in der Natur, zu Hause, im Museum, im Theater usw. trotz der geltenden COVID-Einschränkungen möglich sind.

Die Website echwellechkann.lu (oder jeveuxjepeux.lu) richtet sich an Jugendliche, um sie zu ermutigen, sich körperlich zu betätigen und dabei die geltenden Maßnahmen einzuhalten. Dort finden Sie zahlreiche Möglichkeiten im ganzen Land, um körperlich (wieder) aktiv zu werden.

Wie wird die Gesundheitsstrategie im Bildungswesen überwacht?

Die Verfolgung der gesundheitlichen Lage und die entsprechende Entscheidungsfindung erfolgen anhand eines „COVID-19 and Education“- Maßnahmenpaket. Es dient als Instrument für die Koordinierungsstelle des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die für die Erhebung der Daten in den Einrichtungen des Bildungswesens zuständig ist, und den Lenkungsausschuss (Comité de pilotage), der gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen je nach Sachlage ergreift. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Experten der Hygieneaufsicht, der Gesundheitsbehörde, des schulmedizinischen Dienstes, der Generaldirektion für die Grundschule, der Generaldirektion für den Sekundarunterricht sowie der Leiterin der Koordinierungsstelle zusammen.

Wo finde ich Informationen über COVID-19?

Bitte besuchen Sie die Website www.covid19.lu. Sie können auch die Nummer 247-65533 anrufen.

 

 

Wo finde ich Hilfe?

Wo finde ich pädagogische Ratschläge und nützliche Informationen in Bezug auf COVID-19 und das Bildungssystem?

Sie können Ihre Fragen über das Formular der Helpline des Bildungsministeriums auf www.schouldoheem.lu stellen.

Über die Helpline 8002-9090 bekommen Sie allgemeine Informationen über die Maßnahmen im Bildungswesen und pädagogische Ratschläge. Die Helpline ist werktags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Rat oder psychologische Betreuung brauche?

Die Helpline 8002-9393 bietet psychologische Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien, die sich in einer Stress- oder Konfliktsituation befinden oder mit der gegebenen Situation überfordert sind. Sie können sie werktags von 8 bis 18 Uhr erreichen. Die Helpline fasst die Dienstleistungen des CePAS und des ONE zusammen.

Beim CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires), der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung, finden Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein offenes Ohr und können sich hier telefonisch beraten lassen. Ein persönliches Gespräch vor Ort ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Das ONE (Nationales Kinderbüro) unterstützt Familien über private Dienstleister, die einen Vertrag mit dem ONE abgeschlossen haben.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit spezifischem Förderbedarf oder mit Behinderungen habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

 

Tragen der Maske (oder sonstiger Mittel, um Mund und Nase abzudecken)

Muss mein Kind in der Kinderkrippe eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines anderen Schutzes über Nase und Mund) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten und wird für Kinder unter sechs Jahren nicht empfohlen.

Muss mein Kind in der Schule eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines sonstigen Mund-Nasen-Schutzes) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten, und bei Kindern, die den Zyklus 1 besuchen (im Allgemeinen Kinder, die jünger als 6 Jahre sind), wird davon abgeraten.

Ab dem Zyklus 2 (im Allgemeinen Kinder, die älter als 6 Jahre sind):

Draußen herrscht keine Maskenpflicht. Während des Sportunterrichts muss keine Maske getragen werden.

Drinnen herrscht Maskenpflicht für Erwachsene und Schüler, außer sie sitzen an ihrem Platz. Eine Maskenpflicht besteht auch am Platz, wenn eine oder mehrere positive Fälle in der Klasse aufgetreten sind. Diese Pflicht gilt für 7 Tage nach dem letzten Tag der Anwesenheit des infizierten Schülers in der Klasse.

Bei schulergänzenden Aktivitäten, die drinnen stattfinden, besteht keine Maskenpflicht, wenn die Gruppe nicht größer als 10 Personen ist.

Besondere Vorgaben können auf spezifische Anweisung des Arztes gelten.

Unabhängig vom Alter darf eine Maske niemals einer Person aufgesetzt werden, die sie selbst nicht wieder abnehmen kann, es sei denn, diese Person wird dauerhaft beaufsichtigt.

Muss mein Kind in der Maison relais eine Maske tragen?

Draußen besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Drinnen muss keine Maske getragen und kein Abstand gehalten werden, wenn nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig an einer Aktivität teilnehmen. Sind es mehr als 10 Personen, müssen Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren wird abgeraten.

Kinder mit spezifischem Förderbedarf können von der Maskenpflicht entbunden werden.

Ist in den Betreuungsstrukturen das Tragen von Schutzmasken jeglicher Art (Buff, Schal usw.) gestattet?

Laut den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde sind Schals, Buffs und Stoffmasken erlaubt. Sie müssen Mund und Nase abdecken.

 

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Ja, Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Testing

Werden Schnelltests (Antigentests) noch verwendet?

Ihr Kind testet sich weiterhin zweimal wöchentlich selbst:

  • zweimal zu Hause im Zyklus 1 der Grundschule,
  • zweimal in der Schule ab dem Zyklus 2 der Grundschule,
  • einmal in der Schule und einmal zu Hause in der Sekundarschule.

Die Testkits werden den Schülern, die eine entsprechende Einverständniserklärung vorgelegt haben, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Auftreten positiver Fälle

Beim Auftreten von einem oder zwei positiven Fällen in der Klasse wird Ihr Kind, wenn es weder geimpft ist noch als genesen gilt, aufgefordert, sich alle 48 Stunden in der Schule testen zu lassen. Ist es negativ, darf es den Unterricht und die Betreuungsstruktur weiterhin besuchen. Wurde Ihr Kind geimpft, ist verstärktes Testen nicht notwendig.

Ist ein zu Hause durchgeführter Selbsttest positiv, müssen Sie das Gesundheitsamt (Inspection sanitaire) unterrichten https://covidtracing.public.lu. Sie müssen ebenfalls die Schule davon in Kenntnis setzen.

Siehe auch „Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Bildungsstrukturen“.

 

Besteht eine Pflicht zur Durchführung von PCR-Tests/Selbsttests?

Es besteht keine Testpflicht. Für die in der Schule durchgeführten Selbsttests oder PCR-Tests unterzeichnen Sie eine Einverständnis-/Teilnahmeerklärung.

Beim Auftreten positiver Fälle in einer Klasse müssen die betroffenen Schüler,  die die Tests ablehnen, für zusätzliche 7 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person in Quarantäne bleiben (d. h. insgesamt 14 Tage).

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den Betreuungsstrukturen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Kinderkrippen?

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt.
Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Die Betreuer sollten möglichst eine Maske tragen (vorzugsweise eine transparente Maske).

Die Maskenpflicht und die Pflicht zum Abstandhalten gelten nicht bei Aktivitäten drinnen, wenn nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig an der Aktivität teilnehmen. Das Tragen einer Maske drinnen wird für Betreuer in Kinderkrippen oder sog. Minikrippen demnach nicht mehr empfohlen, wenn sie eine Gruppe von nicht mehr als 10 Personen betreuen.

Die  Regeln des Abstandhaltens und das Tragen einer Maske sind beim Kontakt mit Außenstehenden obligatorisch.
Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und notwendig (um es zu trösten, ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Der Erwachsene achtet darauf, nach einem solchen physischen Kontakt die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch sein Gesicht und das des Kindes.

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Wenn möglich wird darauf geachtet, dass immer die gleichen Kinder in ein und derselben Gruppe betreut werden.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder?

Die maximale Größe einer Gruppe ist weiterhin auf 30 Kinder beschränkt.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Aktivitäten im Freien:

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Aktivitäten im Innenbereich:

Wenn nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig an ein und derselben Aktivität teilnehmen, muss keine Maske getragen und kein Abstand gehalten werden.

Sind es mehr als 10 Personen, müssen Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Sport:

Sportaktivitäten können ohne Maske und ohne Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden. In den Umkleideräumen herrscht Maskenpflicht.

Mahlzeiten:

Beim Essen im Innenbereich drinnen dürfen höchstens 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.



Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungsstruktur. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt. Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es die Betreuungsstruktur nicht besuchen. Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt. Die Quarantäneanordnung und das Rezept für einen Test wird Ihnen die Gesundheitsbehörde zukommen lassen.

Sollten Sie nichts erhalten haben, füllen Sie bitte folgendes Formular aus https://covidtracing.public.lu/form/contact.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen im Grundschul- und Sekundarunterricht

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Schulen?

In den Schulkantinen gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Maskenpflicht auf dem Weg dorthin bis zum Hinsetzen an einen Tisch
  • höchstens 4 Personen an einem Tisch
  • Händewaschen vor und nach dem Essen
  • Selbstbedienungsbuffets sind verboten

In den Sekundarschulen gibt es zudem weiterhin die „Frupstuten“ (warme Lunchtüten): Die Schüler können dann ihre „Frupstut“ oder sonstige Snacks in eigens dafür vorgesehenen Klassenzimmern essen, wobei nicht mehr als 10 Personen im Klassenzimmer anwesend sein dürfen.

Sind die Schulkantinen geöffnet?

Der Sport- und Schwimmunterricht findet unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen statt:

  • Aktivitäten im Freien werden bevorzugt,
  • Maskenpflicht ab 2 Jahren auf dem Weg in die Sporthalle bzw. ins Schwimmbad, in den Umkleidekabinen und bis zum Beginn der Aktivitäten,
  • Händewaschen vor und nach dem Unterricht.

Während der körperlichen Betätigung ist das Tragen der Maske nicht nötig.

Dürfen schulergänzende Aktivitäten, pädagogische Ausflüge und Praktika stattfinden?

Ihr Arzt muss ein aktuelles Attest ausstellen, aus dem hervorgeht, dass Ihr Kind gefährdet ist.

Die Lehrkräfte stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien für den Fernunterricht zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Website www.schouldoheem.lu  freien Zugang zu pädagogischen Materialien.

Die Lehrkräfte erhalten von ihrem Arzt eine Bescheinigung darüber, dass sie gefährdet sind. Diese Bescheinigung ist vom Arbeitsmediziner zu bestätigen. Sie unterrichten dann gemäß den mit dem Leiter der weiterführenden Schule oder dem Regionaldirektor für den Grundschulunterricht vereinbarten Modalitäten.

Was passiert mit den gefährdeten Schülern und Lehrkräften?

Außerschulische Aktivitäten und Ferienfreizeiten dürfen stattfinden.

Es wird empfohlen, diese Aktivitäten möglichst im Freien statttinden zu lassen. Draußen herrscht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Abstandhalten.

Es herrscht keine Maskenpflicht bei Aktivitäten drinnen für die Teilnehmer und das Personal, wenn die Gruppe nicht mehr als 10 Personen zählt. Sind es mehr als 10 Personen, gelten die Maskenpflicht und die Pflicht zum Abstandhalten im Rahmen der Covid-Check-Regelung.

Aktivitäten mit Übernachtung sind unter gewissen Bedingungen erlaubt.

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den kommunalen Musikschulen

Finden Musik-, Theater- und Tanzkurse in den Gemeinden statt?

Alle Individual- oder Gruppenkurse dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen stattfinden.

Diese werden ausführlich in der Mitteilung an die kommunalen Musikschulen aufgeführt.



 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei außerschulischen Aktivitäten

Dürfen schulergänzende Aktivitäten, pädagogische Ausflüge und Praktika stattfinden?

Außerschulische Aktivitäten dürfen stattfinden.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Aktivitäten im Freien:

Es wird empfohlen, diese Aktivitäten möglichst im Freien statttinden zu lassen. Draußen herrscht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Abstandhalten.

Aktivitäten im Innenbereich:    

Ist die Gruppe nicht größer als 10 personen, , muss bei Aktivitäten drinnen keine Maske getragen oder Abstand gehalten werden.

Sind es mehr als 10 Personen, müssen Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Sind es mehr als 10 Personen  und gilt das CovidCheck-System , finden die Maskenpflicht und die Abstandsregeln keine Anwendung.

Sport:

Sportaktivitäten, an denen teilnehmen, können ohne Maske und ohne Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden. In den Umkleideräumen herrscht Maskenpflicht.

                       

Reisen mit Übernachtung:

Aktivitäten mit Übernachtung sind gemäß dem CovidCheck-System (Siehe Vorgaben für den Jugendbereich).

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Erwachsenenbildung

Kann ich weiterhin meine Kurse der Erwachsenenbildung besuchen?

Die Kurse der Erwachsenenbildung werden nicht ausgesetzt. Sie finden weiterhin in Form von Präsenzunterricht unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen oder aber in Form von Hybridunterricht (blended learning) statt. (Stand 09.09.2021)

Die Teilnehmer werden vom Kursleiter informiert, ob etwaige Änderungen an der Organisation der Kurse vorgenommen werden.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten im Rahmen der Erwachsenenbildung?

Die in der Erwachsenenbildung einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind in dem Dokument „nous protéger - vous protéger - me protéger“ beschrieben.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Bei Bedarf können Sie sich zum Schalter der Abteilung für Erwachsenenbildung im Maison de l’Orientation - 29, rue Aldringen, L-1118 Luxembourg begeben.

 

Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Bildungsstrukturen

Was passiert, wenn es in einer Kinderkrippe einen positiven Fall gibt?

Das positiv getestete Kind oder der Erwachsene wird zuhause isoliert. Die Gruppe des positiv getesteten Kindes kommt in Quarantäne.

Wird die Betreuungsstruktur für schulpflichtige Kinder im Fall einer Ansteckung geschlossen?

Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder (Maison Relais, Foyer scolaire) können in folgenden Fällen geschlossen werden:

  • bei einer Infektionskette in der Struktur selbst
  • bei einer Infektionskette in der Schule
  • bei einer starken Zunahme auf nationaler Ebene der positiven Fälle bei Schülern
Was passiert bei einem oder zwei positiven Fällen in einer Klasse der Zyklen 2 bis 4 der Grundschule, Sekundarschule oder eines Kompetenzzentrums (Szenarien 1 und 2)?

Die positiv getestete Person wird zu Hause isoliert.

Es besteht für 7 Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person eine dauerhafte Maskenpflicht (auch im Freien) für alle Kinder und Lehrkräfte der Klasse.

Geimpft oder genesen:

Ist Ihr Kind geimpft oder gilt es als genesen, wird es nicht unter Quarantäne gestellt. Es wird keinem PCR-Test unterzogen.

Weder geimpft noch genesen:

Ist Ihr Kind weder geimpft noch gilt es als genesen, wird es unter Quarantäne gestellt. Es erhält eine Ausgangserlaubnis für die Schule und die Betreuungseinrichtung, wenn es sich in der Schule verstärkt, d. h. alle 48 Stunden, testen lässt.

Am 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person wird Ihr Kind einem PCR-Test unterzogen (durch ein mobiles Team in der Schule oder auf Anordnung der Gesundheitsbehörde). Ist der Test negativ, endet die Quarantäne am 7. Tag. Wird der Test abgelehnt, wird die Quarantäne um 7 Tage verlängert.

Was passiert bei einer Infektionskette in einer Klasse der Zyklen 2 bis 4 der Grundschule, in der Sekundarschule oder in einem Kompetenzzentrums (Szenario 4)?

Entsprechend der Gesundheitslage können zusätzliche Maßnahmen auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene umgesetzt werden.

Was passiert bei einem oder mehren positiven Fällen im Zyklus 1 (Szenarien 1 bis 4)?

Die 2020-2021 umgesetzte Regelung wird beibehalten:

  • Szenario 1 (Einzelfall in der Klasse): Absonderung der Klasse im Schulgebäude, PCR-Test ab dem 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person,
  • Szenarien 2, 3 und 4 (zwei oder mehr Fälle in der Klasse): Quarantäne für betroffene Kinder und Erwachsene ohne Ausgangserlaubnis, PCR-Test ab dem 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person.
Was passiert bei einem positiven Fall in einem Kurs der Erwachsenenbildung?

Wenn Sie einen Kurs der Erwachsenenbildung besuchen und positiv getestet wurden, müssen Sie den Kursanbieter benachrichtigen.

Mitteilung an die Kursanbieter (prestataires) der Erwachsenenbildung:

Wenn ein Teilnehmer oder eine Lehrkraft Ihrer Kurse in Form von Präsenzunterricht Sie davon in Kenntnis setzt, dass er oder sie positiv auf COVID-19 getestet wurde, müssen Sie eine E-Mail an covid19@men.lu schicken. In dieser E-Mail geben Sie den Namen, den betroffenen Kurs und den letzten Tag des Kontakts der positiv getesteten Person mit den anderen Kursteilnehmern an.

Die Gesundheitsbehörde informiert die betroffenen Kursteilnehmer über die spezifischen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen.

 

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