Fragen und Antworten: COVID-19-Maßnahmen in den Schulen und Betreuungsstrukturen

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Maßnahmen im Bildungsbereich.

Diese Seite ist auch auf Französisch, Luxemburgisch, Englisch und Portugiesisch verfügbar.

Allgemeine Fragen

Mein Kind hat Symptome. Was muss ich tun?

Ihr Kind muss zu Hause bleiben, wenn es:

krank ist oder mindestens eines der folgenden schweren Symptome aufweist: Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns ohne triftigen Grund

ODER

mindestens zwei der folgenden leichten Symptome aufweist: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, wässriger Durchfall.

Sie können einen Schnelltest nutzen.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihr Kind zu Hause behalten und sich an Ihren Arzt wenden.

Mein Kind wurde unter Quarantäne gestellt oder isoliert: Habe ich Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen in Zusammenhang mit COVID-19?

Wenn Ihr Kind unter Quarantäne gestellt wurde, weil es engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, oder wenn es isoliert wurde, weil es selbst infiziert ist, haben Sie Anspruch auf Urlaub aus familiären Gründen im Zusammenhang mit COVID-19.

In beiden Fällen werden die für den Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch genommenen Tage nicht von den per Gesetz für den gewöhnlichen Urlaub aus familiären Gründen vorgesehenen Tagen in Abzug gebracht.

Sie erhalten eine Isolierungs- oder Quarantäneanordnung der Gesundheitsbehörde (Direction de la santé). Diese müssen Sie Ihrem Antrag auf Urlaub aus familiären Gründen beilegen.

Sollten Sie nichts erhalten haben, füllen Sie bitte folgendes Formular aus: https://covidtracing.public.lu/home.

Antragsformular und weitere nützliche Informationen finden Sie auf: http://guichet.lu/cocrf.

Wo kann ich online pädagogisches Material und Ideen für Aktivitäten mit Kindern finden?

Die Website www.schouldoheem.lu bietet Schülern und Eltern das ganze Jahr über pädagogisches Material für zusätzliche Übungen sowie fördernde Aktivitäten an.

Die Website www.kannerzäit.lu beinhaltet Ideen für Familienfreizeitaktivitäten mit Kindern, die in der Natur, zu Hause, im Museum, im Theater usw. trotz der geltenden COVID-Einschränkungen möglich sind.

Die Website echwellechkann.lu (oder jeveuxjepeux.lu) richtet sich an Jugendliche, um sie zu ermutigen, sich körperlich zu betätigen und dabei die geltenden Maßnahmen einzuhalten. Dort finden Sie zahlreiche Möglichkeiten im ganzen Land, um körperlich (wieder) aktiv zu werden.

Wie wird die Gesundheitsstrategie im Bildungswesen überwacht?

Die Verfolgung der gesundheitlichen Lage und die entsprechende Entscheidungsfindung erfolgen anhand eines „COVID-19 and Education“- Maßnahmenpaket. Es dient als Instrument für die Koordinierungsstelle des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend, die für die Erhebung der Daten in den Einrichtungen des Bildungswesens zuständig ist, und den Lenkungsausschuss (Comité de pilotage), der gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen je nach Sachlage ergreift. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Experten der Hygieneaufsicht, der Gesundheitsbehörde, des schulmedizinischen Dienstes, der Generaldirektion für die Grundschule, der Generaldirektion für den Sekundarunterricht sowie der Leiterin der Koordinierungsstelle zusammen.

Wo finde ich Informationen über COVID-19?

Bitte besuchen Sie die Website www.covid19.lu. Sie können auch die Nummer 247-65533 anrufen.

 

CovidCheck

Ist mein Kind vom CovidCheck-System betroffen?

Das CovidCheck-System gilt weder für Schüler, die die Schule besuchen, noch für Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen.

Bin ich als Elternteil vom CovidCheck-System betroffen?

Elterngespräche können über Videokonferenz oder unter dem 2G-CovidCheck-System stattfinden (ein Impf- oder Genesenenzertifikat muss vorgelegt werden).

Gilt das CovidCheck-System für das Personal der Schulen und Betreuungseinrichtungen?

Ab dem 15. Januar 2022 gilt das 3G-CovidCheck-System das Personal der Schulen und Betreuungseinrichtungen.

Gilt das CovidCheck-System bei außerschulischen Aktivitäten?

Das CovidCheck-System gilt bei außerschulischen Aktivitäten. Je nach Alter gilt das 3G- oder das 2G-System.

Siehe weiter unten „Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei außerschulischen Aktivitäten“

 

Können die in der Schule durchgeführten Schnelltests für außerschulische Aktivitäten, bei denen das CovidCheck-System gilt genutzt werden?

Ja. Die Bescheinigung über das negative Testergebnis, das Sie nach dem Test in der Schule per E-Mail erhalten, gilt 24 Stunden und kann bei außerschulischen Aktivitäten genutzt werden, bei denen das 3G- und 2G+-CovidCheck-System gilt.

Gilt das CovidCheck-System in den Kursen der Erwachsenenbildung?

Ab dem 15. Januar 2022 wird das 2G-CovidCheck-System in denen vom Bildungsministerium angebotenen oder bezuschussten Kursen der Erwachsenenbildung eingeführt.

Gilt das CovidCheck-System für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können?

Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen an Aktivitäten, bei denen das CovidCheck-System gilt, teilnehmen, wenn Sie Folgendes vorlegen können:

  • eine Bescheinigung über eine medizinische Kontraindikation gegen eine Impfung

und

  • ein Zertifikat über ein negatives Testergebnis oder das negative Ergebnis eines vor Ort durchgeführten Selbsttests.

Für die Bescheinigung über eine medizinische Kontraindikation gegen eine Impfung wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

 

Wo finde ich Hilfe?

Wo finde ich pädagogische Ratschläge und nützliche Informationen in Bezug auf COVID-19 und das Bildungssystem?

Sie können Ihre Fragen über das Formular der Helpline des Bildungsministeriums auf www.schouldoheem.lu stellen.

Über die Helpline 8002-9090 bekommen Sie allgemeine Informationen über die Maßnahmen im Bildungswesen und pädagogische Ratschläge. Die Helpline ist werktags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Rat oder psychologische Betreuung brauche?

Die Helpline 8002-9393 bietet psychologische Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien, die sich in einer Stress- oder Konfliktsituation befinden oder mit der gegebenen Situation überfordert sind. Sie können sie werktags von 8 bis 18 Uhr erreichen. Die Helpline fasst die Dienstleistungen des CePAS und des ONE zusammen.

Beim CePAS (Centre psycho-social et d'accompagnement scolaires), der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung, finden Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein offenes Ohr und können sich hier telefonisch beraten lassen. Ein persönliches Gespräch vor Ort ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Das ONE (Nationales Kinderbüro) unterstützt Familien über private Dienstleister, die einen Vertrag mit dem ONE abgeschlossen haben.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema Kinder und Jugendliche mit spezifischem Förderbedarf oder mit Behinderungen habe?

Die Sozialarbeiter der zuständigen Dienststelle Service de la scolarisation des élèves à besoins spécifiques (S-EBS) stehen Ihnen unter der Hotline 247-85180 oder per E-Mail: social.s-ebs@men.lu zur Verfügung.

 

Tragen der Maske (oder sonstiger Mittel, um Mund und Nase abzudecken)

Muss mein Kind in der Kinderkrippe eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines anderen Schutzes über Nase und Mund) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten und wird für Kinder unter sechs Jahren nicht empfohlen.

Muss mein Kind in der Schule eine Maske tragen?

Das Tragen einer Maske (oder eines sonstigen Mund-Nasen-Schutzes) ist für Kinder unter zwei Jahren verboten, und bei Kindern, die den Zyklus 1 besuchen (im Allgemeinen Kinder, die jünger als 6 Jahre sind), wird davon abgeraten.

Ab dem Zyklus 2 (im Allgemeinen Kinder, die älter als 6 Jahre sind):

Draußen herrscht keine Maskenpflicht. Während des Sportunterrichts muss keine Maske getragen werden.

Drinnen herrscht Maskenpflicht für Erwachsene und Schüler.

Besondere Vorgaben können auf spezifische Anweisung des Arztes gelten.

Unabhängig vom Alter darf eine Maske niemals einer Person aufgesetzt werden, die sie selbst nicht wieder abnehmen kann, es sei denn, diese Person wird dauerhaft beaufsichtigt.

Muss mein Kind in der Maison relais eine Maske tragen?

Draußen besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Drinnen herrscht Maskenpflicht für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, auch wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Vom Tragen einer Maske bei Kindern unter 6 Jahren wird abgeraten.

Kinder mit spezifischem Förderbedarf sind von der Maskenpflicht entbunden.

Ist in den Betreuungsstrukturen das Tragen von Schutzmasken jeglicher Art (Buff, Schal usw.) gestattet?

Laut den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde sind Schals, Buffs und Stoffmasken erlaubt. Sie müssen Mund und Nase abdecken.

 

Muss mein Kind in den Transportmitteln eine Maske tragen?

Ja, Kinder über 6 Jahren und Jugendliche müssen sowohl im Schulbus als auch im öffentlichen Transport eine Maske tragen.

Testing

Wie werden die Schnelltests verwendet?

Ihr Kind testet sich weiterhin mehrmals wöchentlich selbst:

  • dreimal zu Hause im Zyklus 1 der Grundschule,
  • dreimal in der Schule ab dem Zyklus 2 der Grundschule,
  • dreimal in der Schule in der Sekundarschule.

Die Testkits werden den Schülern, die eine entsprechende Einverständniserklärung vorgelegt haben, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Auftreten positiver Fälle in der Klasse

Beim Auftreten von einem oder zwei positiven Fällen in seiner Klasse wird Ihr Kind, wenn es weder geimpft ist, noch als genesen gilt, aufgefordert, sich während einer Woche täglich in der Schule testen zu lassen. Ist es negativ, darf es den Unterricht und die Betreuungseinrichtung weiterhin besuchen. Ist Ihr Kind geimpft, kann es am erweiterten Testverfahren teilnehmen, wenn Sie dies wünschen.

Siehe auch „Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Betreuungseinrichtungen“.

Was passiert, wenn mein Kind in der Schule positiv getestet wird (Antigen-Selbsttest)?

Ein positiver Antigen-Selbsttest in der Schule führt automatisch zu einer Isolation Ihres Kindes zu Hause. Es muss kein PCR-Test durchgeführt werden, um die Isolation zu bestätigen. Der PCR-Test kann jedoch durchgeführt werden, um das Ergebnis zu bestätigen oder ein Genesungszertifikat ausstellen zu lassen.

Geimpfte oder genesene Schüler

Die Isolation dauert 6 Tage, wenn die am 5. und 6. Tag durchgeführten Selbsttests negativ sind.

Die Isolation dauert 10 Tage, wenn der Selbsttest am 6. Tag positiv ist.

Nicht geimpfte oder nicht genesene Schüler

Die Isolation dauert 10 Tage. Der Betroffene muss keinen Test durchführen, um von der Isolation befreit zu werden.

Siehe Infografik.

Was passiert, wenn mein Kind zu Hause positiv getestet wird (Antigen-Selbsttest zur Selbstanwendung)?

Ist ein zu Hause durchgeführter Selbsttest positiv, müssen Sie die Selbstauskunft (Selbstdeklaration einer COVID-19-Infektion) auf https://covidtracing.public.lu. ausfüllen und die Schule in Kenntnis setzen.

Das Ergebnis des Schnelltests muss durch einen PCR-Test bestätigt werden. Das Gesundheitsamt schickt Ihnen eine entsprechende Verschreibung.

Ist der PCR-Test auch positiv, hängt die Isolationsdauer vom Impfstatus ab:

Geimpfte oder genesene Schüler

Die Isolation dauert 6 Tage, wenn die am 5. und 6. Tag durchgeführten Selbsttests negativ sind.

Die Isolation dauert 10 Tage, wenn der Selbsttest am 6. Tag positiv ist.

Nicht geimpfte oder nicht genesene Schüler

Die Isolation dauert 10 Tage. Der Betroffene muss keinen Test durchführen, um von der Isolation befreit zu werden.

 

Siehe Infografik.

 

 

Besteht eine Pflicht zur Durchführung von Tests?

Es besteht keine Testpflicht. Für die in der Schule durchgeführten Selbsttests oder sonstigen zertifizierten Tests unterzeichnen Sie eine Einverständnis-/Teilnahmeerklärung.

Beim Auftreten positiver Fälle in einer Klasse müssen die betroffenen Schüler,  die die Tests ablehnen, für eine zusätzliche Woche nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person in Quarantäne bleiben (d. h. insgesamt zwei Wochen).

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den Betreuungsstrukturen

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Kinderkrippen?

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Kinder

Das Händewaschen ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das Personal zeigt den Kindern, je nach Alter, wie sie ihre Hände waschen sollen.

Das Tragen einer Maske, eines Bandanas/Buffs oder Schals über Nase und Mund ist für Kinder unter zwei Jahren strengstens verboten (Erstickungsgefahr). Bei Kindern unter sechs Jahren wird vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abgeraten, da sie dies schlecht vertragen. Es kann das Risiko einer Infektion vergrößern, weil Kinder regelmäßig mit den Händen an die Maske und ins Gesicht fassen. Besondere Vorgaben (wie das Tragen einer speziellen Maske) können auf Anweisung des Arztes für Kinder gelten, die äußerst gefährdet sind.

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt.
Spielzeug, das nicht gereinigt werden kann, wird nach Möglichkeit nicht benutzt.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das Personal

Für das Betreuungspersonal gilt die Maskenpflicht (transparente Masken sind vorzuziehen).

Die  Regeln des Abstandhaltens und das Tragen einer Maske sind beim Kontakt mit Außenstehenden obligatorisch.
Der Körperkontakt zu Säuglingen bleibt natürlich bestehen. Bei Kleinkindern bleibt der Körperkontakt möglich und notwendig (um es zu trösten, um ihm bei den alltäglichen Handlungen zu helfen usw.). Erwachsene sollen darauf achten, sich nach einem physischen Kontakt mit einem Kleinkind die Hände zu waschen, gegebenenfalls auch das Gesicht und das des Kindes.

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Wenn möglich wird darauf geachtet, dass immer die gleichen Kinder in ein und derselben Gruppe betreut werden.

Diese Maßnahmen gelten sowohl für staatlich unterstützte als auch für private Krippen und Minikrippen.

 

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder?

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Die Räumlichkeiten werden gründlich gereinigt und gelüftet.

Aktivitäten im Freien:

Die Aktivitäten finden soweit möglich im Freien statt. Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Aktivitäten im Innenbereich:

Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene müssen eine Maske tragen, selbst wenn sie sitzen (außer beim Essen).

Sport:

Sportaktivitäten können ohne Maske und ohne Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden. In den Umkleideräumen herrscht Maskenpflicht.

Mahlzeiten:

Beim Essen im Innenbereich drinnen dürfen höchstens 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen.



Mein Kind ist noch nicht eingeschult und besucht eine Betreuungsstruktur. Was tun, wenn es dort Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte?

Wenn Ihr Kind engen und direkten Kontakt (15 Minuten oder länger, mit weniger als 2 Metern Abstand und ohne Maske) mit einer Person hatte, die positiv auf COVID-19 getestet wurde, wird es unter Quarantäne gestellt. Während es auf sein negatives Testergebnis wartet, kann es die Betreuungsstruktur nicht besuchen. Der Test wird frühestens 6 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person durchgeführt. Die Quarantäneanordnung und das Rezept für einen Test wird Ihnen die Gesundheitsbehörde zukommen lassen.

Sollten Sie nichts erhalten haben, füllen Sie bitte folgendes Formular aus https://covidtracing.public.lu/form/contact.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Grund- und Sekundarschule

Welche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen gelten in den Schulen?

Im Klassenzimmer:

  • Maskenpflicht für alle Schüler ab dem Zyklus 2 und die Erwachsenen, auch beim Sitzen,
  • Schnelltests zur Selbstanwendung dreimal wöchentlich in der Grundschule bzw. zweimal wöchentlich in der Sekundarschule (dreimal ab dem 10.01.2022),
  • begrenzter Bewegungsfluss der Schüler,
  • fester Platz für jeden Schüler,
  • Be- und Entlüftung in regelmäßigen Abständen und unter Berücksichtigung der Sicherheit der Schüler,
  • Bereitstellung von CO2-Detektoren zur Messung der Luftqualität,
  • verstärkte Handhygiene (Händewaschen vor Unterrichtsbeginn, nach jeder Pause, nach dem Toilettengang, vor und nach jedem Essen),
  • Sozialhygiene: in die Armbeuge husten und niesen, Körperkontakt vermeiden (sich ohne Handschlag begrüßen usw.).

Auf dem Schulgelände:

  • Maskenpflicht für Erwachsene und Schüler ab dem Zyklus 2 innerhalb des Gebäudes,
  • keine Maskenpflicht draußen,
  • regelmäßige Reinigung der Sanitärräume,
  • Verringerung der Personenkontakte außerhalb der Klassenzimmer,
  • Organisation der Bewegungsflüsse,
  • berufliche Besprechungen von mehr als 10 Personen mit Maske,
  • berufliche Besprechungen von mehr als 50 Personen mit Maske und Sitzplatz,
  • Informationsbesprechungen und Einzelgespräche mit Eltern mit Maske.
Findet der Sport- und Schwimmunterricht statt?

Der Sport- und Schwimmunterricht findet unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen statt:

  • Aktivitäten im Freien werden bevorzugt,
  • Maskenpflicht ab 2 Jahren auf dem Weg in die Sporthalle bzw. ins Schwimmbad, in den Umkleidekabinen und bis zum Beginn der Aktivitäten,
  • Händewaschen vor und nach dem Unterricht.

Während der körperlichen Betätigung ist das Tragen der Maske nicht nötig.

Sind die Schulkantinen geöffnet?

In den Schulkantinen gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Maskenpflicht auf dem Weg dorthin bis zum Hinsetzen an einen Tisch
  • höchstens 4 Personen an einem Tisch
  • Händewaschen vor und nach dem Essen
  • Selbstbedienungsbuffets sind verboten

In den Sekundarschulen gibt es zudem weiterhin die „Frupstuten“ (warme Lunchtüten): Die Schüler können dann ihre „Frupstut“ oder sonstige Snacks in eigens dafür vorgesehenen Klassenzimmern essen, wobei nicht mehr als 10 Personen im Klassenzimmer anwesend sein dürfen.

Dürfen schulergänzende Aktivitäten, pädagogische Ausflüge und Praktika stattfinden?

Schulergänzende Aktivitäten dürfen stattfinden.

Draußen besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

In den Innenbereichen besteht Maskenpflicht für Kinder ab dem Zyklus 2 und die Erwachsenen.

Die Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten und pädagogischen Ausflügen unterliegt folgenden Bedingungen:

Teilnehmer zwischen 12 Jahren 2 Monaten und 18 Jahren: „3G“

Die Teilnehmer müssen Folgendes vorlegen:

  • ein Impfzertifikat oder
  • ein Genesungszertifikat oder
  • ein Zertifikat über einen negativen COVID-19-Test (PCR-Test TAAN oder SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest).

Teilnehmer ab 19 Jahren: „2G“

Teilnehmer müssen Folgendes vorlegen:

  • ein Impfzertifikat oder
  • ein Genesungszertifikat.

Schulausflüge ins Ausland und Klassenfahrten mit einer oder mehreren Übernachtung(en) dürfen bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Die ORIKA-Aktivitäten (Orientatioun fir Kanner) im Rahmen des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule finden per Videokonferenz statt.

Praktika der Schüler des klassischen und des allgemeinen Sekundarunterrichts dürfen mit der Genehmigung des Ausbildungsbetriebs stattfinden

Was passiert mit den gefährdeten Schülern und Lehrkräften?

Ihr Arzt muss ein aktuelles Attest ausstellen, aus dem hervorgeht, dass Ihr Kind gefährdet ist.

Die Lehrkräfte stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien für den Fernunterricht zur Verfügung.

Zusätzlich bietet die Website www.schouldoheem.lu freien Zugang zu pädagogischen Materialien.

Die Lehrkräfte erhalten von ihrem Arzt eine Bescheinigung darüber, dass sie gefährdet sind. Diese Bescheinigung ist vom Arbeitsmediziner zu bestätigen. Sie unterrichten dann gemäß den mit dem Leiter der weiterführenden Schule oder dem Regionaldirektor für den Grundschulunterricht vereinbarten Modalitäten.

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den kommunalen Musikschulen

Finden Musik-, Theater- und Tanzkurse in den Gemeinden statt?

Alle Individual- oder Gruppenkurse dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen stattfinden.

Diese werden ausführlich in der Mitteilung an die kommunalen Musikschulen aufgeführt.



 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei außerschulischen Aktivitäten

Dürfen außerschulische Aktivitäten (Pfadfinder, Jugendhäuser, Ausflüge usw.) stattfinden ?

Außerschulische Aktivitäten dürfen stattfinden.

Kinder und Jugendliche werden für die geltenden Hygienemaßnahmen sensibilisiert (Hände waschen, Begrüßung ohne sich zu berühren usw.).

Draußen:

Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Drinnen: Es gilt das „3G“- oder „2G“-CovidCheck-System.

Es besteht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Abstandhalten wenn:

  • die Teilnehmer zwischen 12 Jahren zwei Monaten und 18 Jahren folgende Bescheinigungen vorweisen können:
    • ein Impfzertifikat oder
    • ein negatives Zertifikat eines COVID-19-Tests (PCR-Test TAAN oder SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest).
  • die Teilnehmer ab 19 Jahren folgende Bescheinigungen vorweisen können:
    • ein Impfzertifikat oder
    • ein Genesenenzertifikat.

Kinder von 6 bis 12 Jahren müssen eine Maske tragen, auch beim Sitzen (außer beim Essen).

 

Aktivitäten mit Übernachtung in Luxemburg: „2G+“

Alle Teilnehmer ab dem Alter von 12 Jahren und zwei Monaten müssen Folgendes vorlegen:

  • ein Impfzertifikat und einen negativen Antigen-Schnelltest, der zu Beginn des Aufenthalts durchgeführt wird, oder
  • ein Impfzertifikat mit Auffrischungsimpfung (Booster) oder
  • ein Genesenenzertifikat und einen negativen Antigen-Schnelltest, der zu Beginn des Aufenthalts durchgeführt wird.

Teilnehmer, die älter als 12 Jahre und 2 Monate sind, müssen zu Beginn des Aufenthalts ebenfalls einen Antigen-Schnelltest machen.

 

Auslandsaufenthalte:

Bei Auslandsaufenthalten werden die dort geltenden Gesetze und das Gesundheitsprotokoll des Dienstanbieters eingehalten.

 

Siehe Vorgaben für den Jugendbereich.

Welche Maßnahmen gelten in den Sportvereinen?

Bei Gruppen bis 10 Teilnehmer:
Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske und zum Abstandhalten.

Bei Gruppen über 10 Teilnehmer:

Das „2G+“-System wird angewendet.

 

Grundlegende Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in der Erwachsenenbildung

Kann ich weiterhin meine Kurse der Erwachsenenbildung besuchen?

Ab dem 15. Januar 2022 unterliegen Präsenzkurse dem 2G-CovidCheck-System.

Die Kurse der Erwachsenenbildung finden weiterhin in Form von Präsenzunterricht unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen oder aber in Form von Hybridunterricht statt.

Die Teilnehmer werden vom Kursleiter informiert, ob etwaige Änderungen an der Organisation der Kurse vorgenommen werden.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten im Rahmen der Erwachsenenbildung?

Die in der Erwachsenenbildung einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind in dem Dokument „nous protéger - vous protéger - me protéger“ beschrieben.

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Erwachsenenbildung wenden?

Sie können die Abteilung der Erwachsenenbildung telefonisch unter der Nummer 8002 – 4488 oder per E-Mail an sfa@men.lu erreichen.

Bei Bedarf können Sie sich zum Schalter der Abteilung für Erwachsenenbildung im Maison de l’Orientation - 29, rue Aldringen, L-1118 Luxembourg begeben.

 

Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei positiven Fällen in den Schulen und Bildungsstrukturen

Was passiert, wenn es in einer Kinderkrippe einen positiven Fall gibt?

Das positiv getestete Kind oder der Erwachsene wird zuhause isoliert. Die Gruppe des positiv getesteten Kindes kommt in Quarantäne.

Wird die Betreuungsstruktur für schulpflichtige Kinder im Fall einer Ansteckung geschlossen?

Betreuungsstrukturen für schulpflichtige Kinder (Maison Relais, Foyer scolaire) können in folgenden Fällen geschlossen werden:

  • bei einer Infektionskette in der Struktur selbst
  • bei einer Infektionskette in der Schule
  • bei einer starken Zunahme auf nationaler Ebene der positiven Fälle bei Schülern
Was passiert bei einem bis fünf positiven Fällen in einer Klasse der Zyklen 2 bis 4 der Grundschule, Sekundarschule oder eines Kompetenzzentrums (Szenarien 1, 2 und 3)?

Die positiv getestete Person wird zu Hause isoliert.

Es besteht für 7 Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person eine dauerhafte Maskenpflicht (auch im Freien) für alle Kinder und Lehrkräfte der Klasse.

Geimpfte oder genesene Schüler:

Ist Ihr Kind geimpft oder gilt es als genesen, wird es nicht unter Quarantäne gestellt. Es wird keinem PCR-Test unterzogen. Es wird empfohlen, dass es während einer Woche in der Schule täglich am erweiterten Testverfahren teilnimmt.

Nicht geimpfte noch genese Schüler:

Ist Ihr Kind weder geimpft noch genesen, wird es nicht unter Quarantäne gestellt, wenn es während einer Woche in der Schule täglich am erweiterten Testverfahren teilnimmt..

Wenn es nicht an diesem erweiterten Testverfahren teilnimmt, wird es für eine Woche unter Quarantäne gestellt.

Am 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person wird Ihr Kind einem zertifizierten Test unterzogen (auf Anordnung des Gesundheitsamts). Ist der Test negativ, endet die Quarantäne am 7. Tag. Wird der Test abgelehnt, wird die Quarantäne um eine Woche verlängert.

Siehe Infografik.

Was passiert bei einer Infektionskette in einer Klasse der Zyklen 2 bis 4 der Grundschule, in der Sekundarschule oder in einem Kompetenzzentrums (Szenario 4)?

Entsprechend der Gesundheitslage können zusätzliche Maßnahmen, wie die Quarantäne einer Klasse oder Fernunterricht, auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene umgesetzt werden.

 

Was passiert bei einem oder mehren positiven Fällen im Zyklus 1 (Szenarien 1 bis 4)?

Die 2020-2021 umgesetzte Regelung wird beibehalten:

  • Szenario 1 (Einzelfall in der Klasse): Absonderung der Klasse im Schulgebäude, zertifizierter Test ab dem 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person,
  • Szenarien 2, 3 und 4 (zwei oder mehr Fälle in der Klasse): Quarantäne für betroffene Kinder und Erwachsene ohne Ausgangserlaubnis,  zertifizierter Test ab dem 6. Tag nach dem letzten Kontakt mit der positiven Person.
Was passiert bei einem positiven Fall in einem Kurs der Erwachsenenbildung?

Wenn Sie einen Kurs der Erwachsenenbildung besuchen und positiv getestet wurden, müssen Sie den Kursanbieter benachrichtigen.

Mitteilung an die Kursanbieter (prestataires) der Erwachsenenbildung:

Wenn ein Teilnehmer oder eine Lehrkraft Ihrer Kurse in Form von Präsenzunterricht Sie davon in Kenntnis setzt, dass er oder sie positiv auf COVID-19 getestet wurde, müssen Sie eine E-Mail an covid19@men.lu schicken. In dieser E-Mail geben Sie den Namen, den betroffenen Kurs und den letzten Tag des Kontakts der positiv getesteten Person mit den anderen Kursteilnehmern an.

Die Gesundheitsbehörde informiert die betroffenen Kursteilnehmer über die spezifischen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen.

 

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