Garantierte Qualität

Kinder, die eine Betreuungsstruktur besuchen, haben ein Recht auf eine qualifizierte Betreuung, die den Bedürfnissen des Kindes Rechnung trägt und es in seiner Entwicklung unterstützt. Zudem müssen die Infrastrukturen allen Sicherheitsanforderungen genügen.

Um den sozio-pädagogischen Herausforderungen gerecht zu werden und die Kinder, also die kommende Generation, bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten, hat die Regierung im September 2016 ein pädagogisches Qualitätssicherungssystem entwickelt, dessen Umsetzung regelmäßig überprüft wird. Alle Betreuungsstrukturen und Tageseltern, die dem CSA-System angeschlossen sind, sind daran angeschlossen.

Ein nationaler Rahmenplan für die pädagogische Arbeit

Jedem Kind sollte das Bildungsangebot zugutekommen, das seine Entwicklung und Entfaltung unterstützt, unabhängig davon, ob es eine Betreuungsstruktur besucht oder von Tageseltern betreut wird.

Zu diesem Zweck basiert die pädagogische Arbeit der Fachkräfte in den Strukturen und der Tageseltern nunmehr auf einem nationalen Rahmen, dem nationalen Rahmenplan für non-formale Bildung. Hier werden die allgemeinen Zielsetzungen und pädagogischen Prinzipien beschrieben, die alle Betreuungsstrukturen und Tageseltern zugunsten der Kinder umsetzen sollen. Der Rahmenplan enthält zudem Anhaltspunkte für die Planung der pädagogischen Aktivitäten.

Qualitätsanforderungen

Alle Betreuungsstrukturen wenden ein Qualitätssicherungssystem an, das folgende Verpflichtungen enthält:

  • die Ausarbeitung eines allgemeinen Aktionskonzepts
  • die Führung eines Logbuchs
  • die Teilnahme der pädagogischen Personals an Weiterbildungsmaßnahmen
  • die externe Evaluierung durch regionale Mitarbeiter.

Die Tageseltern wenden ein Qualitätssicherungssystem an, das folgende Verpflichtungen enthält:

  • die Erstellung eines Betreuungskonzepts
  • die Erstellung eines jährlichen Aktivitätsberichts
  • die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen
  • die externe Evaluierung durch regionale Mitarbeiter.

Regelmäßige Kontrolle

Die Qualitätskontrolle in den Betreuungseinrichtungen und bei den Tageseltern wird von rund zwanzig regionalen Mitarbeitern des Service national de la jeunesse (SNJ) sichergestellt. Sie besuchen alle Betreuungseinrichtungen und Tageseltern im Schnitt zweimal im Jahr und überprüfen die Führung des Logbuchs (bzw. das Betreuungskonzept) und die Weiterbildung des Personals bzw. der Tageseltern.

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